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Vierter Band. Neueste Geschichte.
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und stellte sich an die Spitze der in der Umgegend versammelten40,000 Mann auserlesener Truppen, welche man den „linkenFlügel der Armee von England" hieß, ,und ging nach >v<»nigen Tage» in See (2<),.Mai 1f98). Admiral Bruens init13 Linienschiffen, 8 Fregatten und mehreren kleineren Kriegsschif-fen begleitete als Schützer daö auf 350 Transportschiffen dahinschwimmende-Heer.

.Plötzjich erschien dasselbe vor Malta (10..!I»i>i), landetefeindlich auf. der Felseninsel,, bemächtigte, sich nach kurzem Gefechtihres größten Theils, und bekam sofort durch. Kapitulation dieunüberwindliche Feste La Ballette, unb riebst Malta auchGozzo und Cuminv in seine Gewalt (12e Juni). -Ueberrai'chnngz,'Feigheit und Verrath hatten so schnelle Uelllrgabe-bewirkt. Zwölfehundert Kanonen nebst anderem Kriegsbedärf, auch Hvbensmittelfür 6 Monate, 6 Kriegsschiffe und mehrere Millionen au Goldund Silber .fanden, die Franzosen, auf Malta.. . r

Sechs Tage nach dieser wunderschnell'en.Eroberung stellen^Bonaparte nach Aegvpteu. ...Am itarr-'-Jnlius langte er vorAle.randrien an, und eroberte dielSkatt sammt den dazu ge-hörigen Festen init Sturnlr. Von hier aus betrat er kühn de».Weg nach Eairo, die Kriegssiotte aber legtclsich auf der Nhedevon Abukir vor Anker,-. - ini'l-. ' :

Die Häupter der Mamluken,. die sich Bonaparte'n entgegen-stellten, wurden geschlagen, zuerst bei Chehvifse (12, Jnli)-(unfern Ramanieh)', noch vollständiger in det -Mhe der Phra^miden bei Emba b e (21. Juli). In Folgr'Vi'eM lSiegs sehteBonaparte über den Nil, und zog triumphikand i» die Haupt-"stadt des Landes, in daS von 500,000 Msnschen bewohnte Eairo'ein ( 22 . Juli). >

Aber in Mitten der Siegesfeste vernahm Bonaparte dieSchreckensbotschaft von der Zerstörung'seiner Kriegsflotte. Derbrittische Admiral Horazio Nelson, zur Beobachtung der Ton-lonerstotte ausgesendet, eilte ihr bald nach deren Auslaufen nach,suchte sie jedoch lange vergebens. Ain- 1. August endlich erblickteer den Hafen von Alexandrien von den französischen Fracht-schiffen starrend, und die Kriegsflotte weiter östlich in der Buchtvon Abukir, nahe am Ufer in gedrängter Schlachtordnung.