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Vierter Band. Neueste Geschichte.
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drohende Stellung die Britten zur erschöpfendsten Anstrengungzwang, enthielt er sich klüglich eines Wagestücks, welches, bei derHerrschaft seiner Feinde zur See, selbst im Falle er anf engli-schem Boden siegte, sein abgeschnittenes Heer dein Untergangaussetzte.

Also, nach den täuschendsten Anstalten (3. August), gab erPlötzlich den Gegenbefehl und jenen zum Marsch nach Teutsch-land (27. Aug.). Dieselbe Richtung »ahmen daS Heer vonHolland und jenes von Hannover. Auch aus dem Innerneilten Kriegsschaaren gegen den Rhein. Augereau rückte nachmit einem neu gesammelten Heer. Au dreimal hundertausendGewaffneter ergoßen sich gegen oder über daS südliche Teutsch-land.

Indessen hatte daS östreichische Heer am Inn, 86,000Mann stark, diesen Fluß überschritten (8. Sept.). Der Erzher-zog Ferdinand befehligte eS, unter Ihm der General Mack,dessen Kriegstaleut der Welttheil geehrt hatte. Die Fürsten S ü d-teutschlands, welche sich auf Seite Frankreichs zu neigenschienen, zur Koalition zu bringen, war seine nächste Bestimmung.Aber während die kostbare Zeit in Unterhandlungen hinging, hatteder Kurfürst von Baiern München verlassen (8. Sept.), undWürzburg erreicht, wohin seine Truppen ihm nacheilten. Jetztwarf er sich Frankreich in die Arme. Dasselbe thaten Wür-temberg und Baden, sobald die französischen Truppen laufihrem Gebiete standen.

Denn schon war das Heer Napoleon's zu Straß bürg,Mainz und auf anderen Punkten über den Rhein gegangen(25. 26. Sept.), während Bernadotte auf der rechten Rhein-seite von Hannover heranzog, und sich bei Würzburg mit denBaiern, unter Wrede und Dervi, vereinte (2. Okt.). Jetztschloßen auch Würtemberg und Baden Bündmß mit Napo-leon, und versprachen ihm, jenes l0,000, dieses 4600 MannHilfstruppe».

Mack, auf die Kunde von des Feindes Rahen, hatte Haltzwischen Jller und Lech gemacht, vorzüglich an Ulm sich leh-nend , und in dieser Stellung des Russischen Hilfsheeres harrend-Aber die Russen erschienen nicht. Preußen hatte durch Auf-