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Entschluß, vermochte «S über sich, aus einer so wenig großmüthi-gen als weisen Politik, seine Streiche zu führen wider das hartbedrängte Haus.
Dieses indessen, seiner guten Sache und der Ergebenheit sei-ner Völker vertrauend, begann den Krieg. Die Welt erstaunte,da sie die furchtbaren Heermassen des so geschwächten Oestreichserblickte. Mit zweimal hunderttausend Mann, getheilt in sechsHeerhaufen und zwei Reserven, drang Erzh. Karl in Baiernein; achtzigtausend andere führte der Erzh. Johann gegen Throlund Italien; der Erzh. Ferdinand brach mit 36,000 Mannwider Warschau auf. Nebenbei blieben alle Grenzen und Festenbeseht, und ward bald noch ein neues Heer wider die Russennöthig.
Im Augenblick, wo der Erzh. Karl die Ba irischen Gren-zen überschritt, erließ er einen Aufruf an die teutsche Nation(8. April): „sich zu erheben, und das schmähliche Joch zu zer-brechen, und wieder z» erlangen die Unabhängigkeit und Ehre,die ihr gebühre." — Noch dringendere Aufforderungen ergingenan die Tyroler, und diese allein, mit den Vorarlbergern,gehorchten dem Ruf. Die übrigen, einige einzelne Hochherzigeabgerechnet, sandten bloß ihrtz Gebete zum Himmel, und harrtenunthätig des Ausgangs.
Aber der Ausgang war traurig. Die östreichischen Heerehatten den Jnn und dieJsar überschritten und München beseht(16. Apr.), während Bellegarde und Kollowrath auS Böh-men durch die Ober Pfalz brachen, um an der Donau demHauptheer die Hand zu reichen. Zu gleicher Zeit war GeneralChateller in Tyrol eingerückt, und durch den eifrigsten Bei-stand der Einwohner schnell des größten Theils vom Lande Mei-ster geworden. Die Thrvler übermannten in allgemeinem Auf-stand die Baiern, welche durch unschonende Behandlung des neuerworbenen Landes den alten Nativnalhaß gestachelt hatten, unddie Franzosen, so Viele deren zu erreichen waren, und verkün-deten siegreich die wiederhergestellte Herrschaft Oestreichs. Dergleich redliche als muthige Andreas Hofer, Sandwirth zuPasseher, trat an die Spitze der Volksbewegung. Ganz Tyrol,mit Ausnahme Kussteins, auch Vorarlberg, fiel in die Ge»
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