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witsch in Warschau ein, und Winzingerode schlug wenigeTage später (1813, 13. Febr.) die Sachsen bei Kalisck, woraufder Rückzug über die Oder, unter fortwährend unglücklichen Ge-fechten, statt fand. Der Vicekönig von Italien, welcher inPosen an Murat's Stelle den Oberbefehl übernommen (26.Jan.), konnte mit seiner Handvoll Tapfern dem Strom nicht Ein-halt thun. Er zog bis an die Elbe zurück (März).
In Berlin zog schon am 5. März Fürst Repnin unterdem Jubel des Volkes ein. Kurz zuvor ward zu K «lisch zwi-schen Rußland und Preußen ei» Schuh- und Trutzbündnißgeschlossen (28 Febr.), und die Wiederherstellung der 1866 be-standenen Macht dem letzten verheißen worden. Die förmlicheKriegserklärung an Frankreich erfolgte am 16. März, und nebstdem rachedürstenden Heer erhob sich wunderschnell die begeisterteLandwehr und der für Nothfälle bereitete Landsturm.
Jetzt ergoß sich der Strom über Sachsen; Winzin ge-rade besetzte Dresden, Blücher nahm den 1807 abgetretenenKotbusser Kreis wieder für Preußen in Besitz (27. März), undes ward der König von Sachsen, wiewohl vergeblich, aufgefordert,dem Bund wider Frankreich beizutreten.
Inzwischen war von Ka lisch aus eine russisch-preußische Er-klärung (25. März) an die Teutschen ergangen, worin dieWiedergeburt eines ehrwürdigen Reiches, und eine demureigenen Geist des teutschen Volkes gemäße, zulnal dessenEinheit befestigende Verfassung verheißen ward. Gelockt durchso schmeichelnde Tone eilten Lautend und Tausend Jünglinge undMänner aus allen Gautii Teutschlands herbei, die würdige Wie-dergeburt des geliebten Vaterlandes mit ihrem Herzblut zu er-streiten. Die nahende Auflösung des Rheinbundes ward in täg-lich sich mehrenden Zeichen kund; die Proklamation von K «lischsprach sie — zwar anmaßend, doch mit begründeter Zuversicht— aus.
Neue Siege Napolcon's. Schweden und Oestreich wider Frankreich.Der „heilige Krieg." Schlacht bei Leipzig. Vertrag von Ried.
Indessen hatte Kaiser Napoleon neue, furchtbare Streit-