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ter, der letzte, verzwerflungSvolle Kampf (30. März), worin dieVerbündeten die Zugänge von Paris, insbesondere den Mont-martre, erstürmten. Nach kurzem Waffenstillstand entschied eine .Kapitulation das Schicksal der Stadt und daS des Reiches(3l. März).
Die Monarchen und Feldherren, an der Spitze von 200,000Streitern, zogen in Paris ein. Doch nicht als siegende Feinde,nein, als Freunde und Retter erklärten sie einzuziehen, weil inihrem Geleite die Bourbonische Herrschaft zurückkam. Etwahundert Königlichgesinnte bewirkten, daß beim Eintritt der Ver-bündeten der Ruf „es lebe der König" in den Straßen erscholl,und jetzt traten einige französische Häupter — Talleyrand ander Spitze — mit den Bevollmächtigten der Monarchen zusam-men, und verabredeten die Entthronung Napoleon'S.
Am folgenden Tag versammelte Talleyrand den Senat,welcher sofort eine vorläufige Regierung ernannte (an deren Spitzederselbe Talleyrand gestellt ward), und hierauf den KaiserNapoleon in einem motivirtenBeschluß des Reiches entsetzte,Volk und Heer des demselben geleisteten EideS für entbunden er-klärend (2. April). — Talleyrand gab dem Prinzip dieses treu-losen und frevelhaften Verfahrens den Namen „Legitimität." —
Ludwig xviii. Die Charte.
Derselbe Senat entwarf sofort eine neue Verfaffungsurkunde,welche die Krone Frankreichs dem „durch freie Wahl des Volkes"berufenen Ludwig Stanislaus Laver, Bruder LudwigsXVI., übertrug, sodann (charakteristisch genug) die Interessender wirklichen Senatoren wahrte, und endlich die Haupt-prinzipien der Revolution, d. h. des Repräsentativsystems, bestä-tigte. Der gesetzgebende Körper nahm unverzizglich den ihmvorgelegten Verfassungsentwurf an (6. April).
In Gemäßheit dieser Urkunde, ergriff der Graf von Artois,als Gcnerallieutenant des KönigS, einstweilen die Zügel desReichs, und erschien bald nachher Ludwig XVIII., seinen bis-herigen Zufluchtsort, England, verlassend, auf französischemBoden (25. April), lind nahm von dem Throne Besitz.
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