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aufzufordern zum ernsteren Kampfe. Manuel, Grenier,Ca mille»Jordan, Lasapette waren unter den Gewählten.
Die Kammer versammelte sich gegen Ende des Jahres, undgleich darauf fand eine abermalige Veränderung des Ministeriumsstatt. Der Herzog von Richelieu und Lain« traten ab, De-tazes lind St. Cyr blieben, Dessolles, Louis, Portalistraten ein. Man hegte große Hoffnungen von diesem Ministe-rium: allein es war — wie alle früheren — nicht frei und deß-halb unstät in seinen Schritten und von zweideutiger Richtung.Daher fielen bald die Liberalen von ihm ab, und die Sitzungvon 1819 blieb ohne entscheidendes Ergebniß. Unfruchtbare Par-teienkämpfe füllten den größten Theil der Sitzungen: aber schonerschreckte eine von Barthelemy erhobene Motion auf Abän-derung des Wahlgesetzes die Gemüther der Verfassungs-treuen in der Kammer und in der Nation.
Ein heftigerer Sturm brach aus bei der nächstfolgenden Er-öffnung der Kammern am Schlüsse des Jahres. Die neuen Wah-len waren abermal den Konstitutionellen günstig ausgefallen; undes hatte auch die äußerste Linke noch mehrere Verstärkung erhal-ten. Erschreckt durch solches Ergebniß, und zumal durch den Na-men Gregoire's (eines der für den Tod Ludwigs XVI. einststimmenden Konvents-Mitgliedcr), den man (durch den allerdingsdeklagenswerthen Mißgriff eines Wahlkollegiums) unter den Ge-wählten fand, in Wuth gesetzt, beschloßen die Antikonstitutionellenden Hauptangriff auf dir Verfassung. Auch den König wußtenZu gewinnen. Die liberaleren Minister wurden entlassen, denübrigen Decazes, nachdem er dem Plan der Verfassungsverän-dtrung sich angeschlossen, als Ministerpräsident vorgesetzt. „Esstv jetzt der Augenblick gekommen, die Kammer der Deputirten zustärken, und sie der jährlichen Einwirkung der Parteien zu entzie-hen" — klang schon in der königlichen Eröffnungsrede dieEinleitung zum großen Werk, und die tumultuarische Ausschlie-ßung Gregoire's aus der Kammer erschien als Vorspiel nochstrwaltthätigerer Schritte.
Schon war der Tag bestimmt, an welchem der Kammer derVorschlag zur Abänderung des Wahlgesetzes, also der be-schworenen Verfassung, sollte vorgelegt werden, als die Gräuel-