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Vierter Band. Neueste Geschichte.
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dem Vollzug solches Beschlusses zu beauftragen, sodann diePfortezur Erfüllung ihrer im Vukarester Frieden übernommenen Ver-psticktungen gegen Rußland aufzufordern, die bedrängten grie-chischen Insurgenten jedoch -— als Empörer gegen die legitimeGewalt — ihrem Schicksal z» überlassen, endlich die Maßregelnzur Behauptung des monarchischen Prinzips überall inEuropa gemeinsam und energisch fortzusetzen. Auch über die Ver»riugerung der östreichischen Okkupationsarmee in Neapel und Piermont ward ein Uebereinkommniß getroffen. In allen diesen Din-gen waren die Kongreßmitglieder einstimmig gewesen; nur in derspanischen Sache hatte England seinen Entschluß der Neu-tralität erklärt.

Und jetzt brach über Spanien das Schicksal Neapels, ja,ein noch weit schrecklicheres, herein. Die einheimischen Ent-zweiungen dieses unglücklichen Landes ermuthigten seine äußernFeinde, die großen Monarchen, und allernächst das restaurirteFrankreich, zur gewaltsamen Unterdrückung seiner verhaßtenRevolution. Frankreich, welches die Einmischung der Koalitionin seine eigene Revolution einst so energisch und zum Verderbender Angreifer zurückgewiesen, war endlich zum Beweis der voll-ständig erlittenen Gegenrevolution dahin gelangt, dieselben Grund-sätze, 'welche es früher so glorreich wider das verbündete Europabehauptet hatte, nunmehr selbst in dem ihm natürlich befreunde-ten Land zu bekämpfen, und das Attentat der bewaffneten Inter-vention i» VersassungSsachen eines fremden souverainen Staates,wogegen es ehedesseu sich mit der gerechtesten Entrüstung erhobenhatte, nunmehr selbst zu begehen.

In Spanien, wie einst in Frankreich nach dessen erster Re-volution, verschwor sich die Faktiou der Absolutisten und Servilen,einen Theil des Adels, die Camarilla und die meisten Pfaffen ander Spitze, gegen die neu begründete Verfassung; und im Schooßeder Konstitutionsfreunde selbst entstand mancherlei Parteiung.Die letzte zog ihre Nahrung meist aus den Umtrieben der ersten.Es handelte sich darum, ob mit mehr oder weniger Strenge wi-der die Feinde verfahren, ob die Treulosigkeit deS Königs durchUebergang zur Republik sollte bestraft, ob gleichwohl an der mo»narchichen Verfassung sollte gehalten werden. Die ordentlichen