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Vierter Band. Neueste Geschichte.
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Schein mit schwachen Vorstellungen Mistralen. Der Tyranneiward also kein Ende, und die zur Verzweiflung gebrachten Libe-ralen erhoben sich endlich in vielen Provinzen neuerdings inWaffen, und vergalten in kühnem GuerillaS-Krieg Gewalt mitGewalt.

Bei jedem Anschein etwas gemäßigter Richtung im königli-chen Rath entstanden neue Bewegungen der Apostolischen, ja of-fener Aufruhr. In mehr als einer Provinz wagte man, DonCarlos als König auszurufen. Doch mißlang der Hanpk-An-fchlag, und Bessieres, welcher ihn ausführen sollte, ward ge-fangen und hingerichtet (26. Aug. 1825). Auch hierdurch wardaber weder die Ruhe hergestellt, noch ein besseres System be-gründet,

An so vielen Leiden war der hochgestierte Kriegszug Frank-reichs schuld, der höchste Triumph allerdings des Legitimitäts-Prinzips, aber in seinen, den Absolutismus stärkende» Folgen fürden siegenden Sraat fast gleich verderblich wie für den besiegten.

Frankreich.

Durch die in der ersten Hälfte des JabrS >820, >» FolgedeS alö Schreckbild 'trefflich benutzten Mordes des Herzogs vonVerry, zu Stande gebrachteuAusnahmsgeseye hatte die Ari-stokratie, also die Gegenrevolution, einen entscheidenden Sieg überdie Demokratie und den Geist der Charte errungen. Zumal hattedas neue Wahlgesetz, welches neben den BezirkS-Wablkolle-gcen noch jene der Departem ente, worin die großen Grnnd-ereenthünier, mitbin der alte Adel, vorherrschten, einsührte, auchd>e Zweite Kammer zum Organ der Aristokratie gemacht. Hin-fort verblieben die ächten Volksvertreter darin in nothwendigerJuferiorität, und dem Voranschreiten des mit der Aristokratieverbündeten Hofdespotismus war jetzt unmöglich mehr ein Zielsehen. Schon in dem Ergebniß der ersten Wahlen nach dem»euen Gesetz ward solches traurige Mißverhältniß kund. Frank-reich eilte unaufhaltsam der Despotie entgegen, und, zu deren Be-festigung , der Univiffenhelt und Barbarei. Die Verordnungenund Anstalten, welche rücksichtüch d«s öffentlichen und Piivatun-