ten begehrten Reformen, doch freilich noch unbefriedigend und fastschüchtern. Der Widerstand der durchS historische Recht, oderdurch bestehende Grundsätze begünstigten Personen und Klassenhemmte den Fortschritt. So gelangten die ron Huskissonangeregten Prinzipien eines freien Handels nur zum kleinenTheil zur Verwirklichung, und die Bill wegen Emanzipationder Katholiken, wiewohl durch CanningS und seiner FreundeEifer siegreich im Unterhaus, scheiterte an der Opposition desOberhauses ( 21 . Apr. 19. Mai 1825).
Bei der auf den Gang der allgemeinen europäischen Din-ge gerichteten Aufmerksamkeit der beiden politischen Parteien wur-de nur wenig beachtet, daß indessen die Britten in Ostindien«och weiter erobernd fortschritten, daß ihnen insbesondere ein sieg-reicher Krieg mit den Birmanen durch den am 24. Febr. 1829geschlossenen Frieden höchst kostbaren Erwerb brachte. Dagegenverlief der Krieg gegen die Ashantees auf Afrika'« Westküsteohne Ruhm und ohne Glück. Erst in der folgenden Periode wur-den auch die Ashantees besiegt.
Don Amerika.
Nordamerika, unter der achtjährigen Verwaltung deS Prä-sident, n Monroe, (oon 1817 bis 1825) schritt erfreulich voranan innerem Gedeihen und an Ausbreitung der Macht. Seit deinmit England in Gent geschlossenen Frieden (1814, 25. Dez.)hatte die Republik nur noch gegen die verschiedenen Stämme derWildei, oder Indianer zu kämpfen, welchen sie theils obsiegtetheils durch eifrig betriebene Eivilisirung, dann durch Unterhand»Umgen, insbesondere durch Länderkauf, die Waffen entwand. GroßeStrecken Landes kamen dadurch allmählig zum Nordamerikani-schen Gebiet, und neue Freistaaten bildeten sich in dem Maß- desweiter schreitenden Anbaues und der grvßentheils durch Einwan-derungen vermehrten Bevölkerung. Aber die Geschichte des glück-lichen Staatenbundes, wiewohl eine Menge interessanter Einzel-heiten darbietend, gibt gleichwohl, eben wegen der Stätigkeit"»d Allmählig keit seines Fortschreite»«, einer nur auf hervor-Rotteck, A. Weltg. IV. 23