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Die Gesteinslehre / von Bernhard Cotta
Entstehung
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ist der Name Glimmerdiorit nicht recht zweckmässig;,da sich das Gestein vom Diorit durch die Feld-spathspecies wesentlich unterscheidet, vom Syenit undSyenitgranit weicht es fast nur durch die meist fein-körnige Textur und vorherrschend sehr dunkle, fastschwarze Farbe ab. Accessorisch kommen darin auchkohlensaure Salze und Eisenkies vor. Delesse fanddarin: 48 Kieselerde, 19 Thonerde, 12 Eisenoxydul,9 Talkerde, 5 Kalkerde, 2,3 Natron, 1,3 Kali.

Am meisten charakteristisch tritt es nach ihm vonGranit umschlossen zu Clefey und Fraize in den Vo-gesen auf. Er rechnet hierzu auch Gesteine vom Kuh-lenberg bei llarzburg und vom Felsberg bei Darmstadt,die von Anderen theils zum Gabbro, theils zum Syenitgerechnet werden. (Karstens Archiv 1851, B. 24. S. 280.)

16. Hornblendefels (Amphibolit, Naumanns , llorn-

blendegestein.).

Besteht wesentlich nur aus Hornblende, wel-che ein krystallinisch körniges, zuweilen fastdichtes Aggregat bildet.

Der dunkel- bis schwarzgrünen Hornblende ist oftetwas Albit, Quarz oder brauner Glimmer beigemengt,Accessorisch enthält das Gestein zuweilen Eisenkies,Granat und Pistazit.

Nach der Textur unterscheiden wir:

a) Körnigen Hornblendefels, aus erkennbaren krystalli-nischen Theilchen von Hornblende bestehend. Zwi-schen Hof und Rehau, und

b) Dichten Hornblendefels, kaum sicher vom Aphanit zuunterscheiden.

17. Hornblendeschiefer (Afhiholitschiefer, Schiste

amphipologique).

Ein krystallinisch schiefriges Aggregat vonHornblende.

Viel häufiger als der nicht schiefrige Hornblende-fels, enthält besonders häufig accessorische Beimengun-gen von Granat, Eisenkies, Pistazit u. s. w., der Pista-