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Brandis in Sachsen. An den Grenzen gegen das durch-setzte Gestein verschwinden zuweilen die Krystalleganz und es bleibt nur eine dichte Felsitgrundmasseübrig.
38. Granitporphyr. Kittel.
Die Felsitgrundmasse enthält Krystalle vonFeldspat!), Quarz und Glimmer.
Die Grundmasse dieser Porphyre wird zuweilenselbst etwas krystallinisch, oder es verweben sich diesehr kleinen Quarzkörner und Glimmerblättchen so in-nig mit derselben, dass sie mit ihr eine Art feinkörni-gen Granites bilden, während die Feldspathkrystalledann um so deutlicher und charakteristischer hervor-treten, wodurch ein vollständiger Uebergang in por-phyrartigen Granit hervorgerufen wird, so in einemSteinbruche nördlich von Niederschöna bei Freiberg,wo zugleich die Feldspathkrystalle aus zwei Specieszu bestehen scheinen, einer Orthoklasrinde und einemleichter verwitternden, oft in grüne specksteinartigeSubstanz umgewandelte Kerne. Ein ähnliches Gesteinkommt bei Ascliaffenburg vor und ist von Kittel be-schrieben worden (Geogn. Verhandl. der Umgegend vonAschaffenburg 1840 S. 30). Auch am Thüringer Waldesind Granitporphyre keine seltene Erscheinung. Diegranitartigen Gesteine der Gegend von Bärenburg undBärenfels im Erzgebirge bilden ebenfalls Uebergängezwischen Granitporphyr und porphyrartigem Granit, inihnen treten statt der Feldspathkrystalle die Quarzkör-ner besonders deutlich porphyraz'tig hervor.
39. Glimmerporphyr. Cotta. (Melaphyr z. Th.)
Die meist braune oder violettbraune Felsit-grundmasse enthält Krystalle von Feldspathund Glimmer. Das Gestein ist zuweilen zugleichblasig oder mandelsteinartig.