Band 
Erster Band.
Seite
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färbter Leinwand, welche man zuerst auf der Flottegesehen habe, mit welcher Alexander der Große den FlußIndus pasnrte, als seine Befehlshaber im Gefecyt mit den

teil schon frühe die Gewohnheit, gewisse thierische Substa»,zen, als Haare, Federn, Stacheln der Stachelschweine rc.mit glänzende» rothen und gelben Pigmenten zu färben, wäh-rend sie mit dem Gebrauche des Alauns völlig unbekannt wa-ren. Da ich erfahren hatte, daß dieses Roth mit saliumtinrtoriiim (Färbe-Labkraut?) und den sauren Beeren (addberries) vom Scharlach-Sumach hervorgebracht werde, machteich Versuche damit auf feinen: Tuch ohne Alaun, und er,hielt eine ins Orange fallende rothe Farbe von beträchtlichemGlänze; mrt den Wurzeln von galium tinctorium erhielt ichein weniger ins Orange fallendes Roth; aber als ich feinesTuch auf gewöhnliche Art mir Alaun und Weinstein bcitzte,fand ich nach Verlauf zweier Monate, daß, obgleich diese«letztere am wenigsten gelitten hatte, jenes mit Sumach- Bee-ren ausgefärbte viel besser und dauerhafter sey, als ich voneiner ohne Beitze hervorgebrachten Farbe vermuthet harre.Seitdem erfuhr ich, daß die nordamerikanischel! Stämmezum ncmlichcii Zweck auch zuweilen den sauren Saft vou her-ben Acpftin anwenden; und daß Professor Woodhouse zuPhiladelphia glaubt in den herbei: Früchten von diospyrosTirginiana Alanncrde entdeckt zu haben; sollte diese Muth-maßung gegründet seyn, so ließ sich erwarte», daß dieserSaft, als Bcitzmittcl angewendet, noch bessere Wirkung rhu»werde, als eine der andern eben erwähnten Sauren, cS müß-ten denn auch diese, wie Einige vermutheten, ebenfalls Alaun,erde enthalten. Wirklich hat Loureiro (Band l. S. ;i>) ei-nen Baum unter dem Namen decadia aluminosa beschrieben,von welchem er sagt, daß die Rinde und noch mehr die trocke-nen Blatter desselben bei den Färbern in Cochinchina in star-kem Gebrauch seyen, um die Farben zu erhöhen und zu be-festigen. „Magni usus sunt infectoribus indigenis in tin-gendis telis, quarum colores decocto illorum nitide exal-tantur et firmantur.” Diese Thatsache und der eigeneName aluminosa scheinen anzuzeigen, daß die Rinde undBlatter dieses Baumes entweder Alaunerde enthalten, oderfür fähig sind, den Zwecken des Alauns als Beitzmittcl zuentsprechen.