in eilte größere Distanz aus einander gerückt werden, sodaß sie mehr Raum einnehmen, in der so beschaffenenSubstanz eine Verminderung der specifischenSchwere bewirken müßten, wahrend zu gleicher Zeit dieGestalt der Theilchen verkleinert würde. Wenn Newtonglaubte, daß das Refcaktwns- und Reflektions. Vermögender Körper beinahe mir ihren Dichtigkeits - Graden proper«tionel sey; und daß die am wenigsten brechbaren Strahlendie größte Vrechungskraft erfordern, so war Dclaval derMeinung, daß dichtere Substanzen, wegen ihrer größer»Refiektivkraft, bei gleichen Umstanden die am wenigstenbrechbaren Strahlen zurückwerfen müßten; und daß Kör-per von geringerer Dichtigkeit die verhalmißmaßig brechba.ren Strahlen reflekciren, daß folglich die verschiedenenFarben nach der Ordnung ihrer Dichtigkeit erschienen. Umdi^se Meinung zu bestätigen, bemerkte er, daß Körper vonverschiedener Dichtigkeit, wenn sie gleich in andern Eigen-schaften mit andern Körpern übereinstimmen, doch in Hin-sicht der Farbe einander unähnlich seyen, und zwar nachden Graden der Dichtigkeit; die dichtesten Körper seyen.roch, die weniger dichten Orange, gelb u. s. w.
Bei Untersuchungen über diesen Gegenstand, sagte er,scheinen die metallische Substanzen unsere erste und vorzüg.lichste Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, besonders da dasspecifische Gewicht derselben aus wiederholten genauen Der-suchen bekannt ist. Delaval mußte aber ohne Zweifel wis-sen, daß die Metalle »n ihrer reinen einfachen Gestalt sei-ner Absicht, die Newtonische Lehre zu unterstützen und zuerweitern, nicht günstig seyen; indem Platin, welches nid)tblos unter den Metallen, sondern auch unter allen übrigenbekannten Substanzen das schwerste ist, anstatt, Dela va lsHypothese gemäß, im höchsten Grabe roth zu seyn, eineweiße Farbe besitzt, wie die leichtesten Metalle, r. B-Zinn;