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standniß, nicht berücksichtiget hat, weil sie, feiner Meinungnach, in keiner Beziehung mit der größern oder geringernZertheilung der Parrikelchen steht. Wir müssen daher schlief,sen, daß die verschiedenen Farben der Metalloxyde unterden angegebenen Umstanden von keiner Zertheilung her.rühren.
Dost) vbschon Delaval zu überreden sucht, daß dieVerkalkung der Metalle nothwendig sey, um die Einwirkungihrer Kalke oder fixirten Materie auf die Lichtstrahlen ab-gesondert untersuchen zu können, so führte er doch keines-wegs die Farben, welche durch Verkalkung entstehen, alsBeweis für seine Hypothese auf; hatte er dies auch thunwollen, so würde er bald gefunden haben, daß es unver-träglich damit sey/ indem ein und das nemliche Oxyd beiverschiedenen Graden von Kalzination sehr große Farben-Verschiedenheiten darbietet. Doch um von den verschiedenenMetallen solche Farben zu erhalten/ welche zu seinem Zweckepaßten, fuhr er fort sie mit einer beliebigen Quantität vomreinsten Glase zusammen zu schmelzen, wodurch dieselben,je nachdem sie längere oder kürzere Zeit geglüht und miteiner größer» oder geringern Portion Glas geschmolzen odervereinigt wurden, leicht mehrere, oder gar alle die Farbengeben konnten, welche mit seiner Hypothese übereinzustim-men schienen. So z. B. giebt das Eisen, wenn es starkgeglüht wird, durch Verbindung mit der größten Mengevon Sauerstoff dem schmelzenden Glase eine rothe Farbe;wird aber das Glas längere Zeit geschmolzen, so scheidetsich wieder ein Antheil Sauerstoff ab, und die Farbe desGlases verwandelt sich in orange, gelb, grün, blau undweiß. Darunter ist Blau die Farbe, welche zu DelavalsHypothese paßte, daher wählte er sie, bezeichnete sie alsdie eigenthümliche Farbe des Eisens, und hielt den Gradvon Hitze, bei dem die gewünschte Farbe zum Vorschein