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üben, als Baumwolle und Leinen. *) Sie werden auchdurch Sauren, Kalien und andere chemische Agentien weitleichter zersezt oder verändert; weshalb diese Substanzenbeim Farben thierischer Stoffe nur sparsam angewendetwerden dürfen. Man hat gefunden, daß Schwefelsäure,Salpetersäure und Salzsäure sehr leicht Wolle, Haare undSeide zersetzen und zerstören, oder wenigstens die Texturund Verbindung ihrer Fasern schwächen, und daß auch die |Kalien dieselben angreifen und auflösen; indeßen wird die |jSeide nicht so leicht davon zerstört, weil fle einigermassen Jauch vegetabilische Narur an sich tragt * 7 ). '<(
*) Weder Baumwolle noch Leinen nehmen, bei gleicher Zuber !'*;rettung und in der nemlichen Farbenbrühe, in welcher Wolleoder Wollenzeuge scharlachrvth gefärbt werden, eine Farbe ;an. Dieß kann man täglich an den baumwollenen Endenbeobachten, mit welchen einige Arten Wollenzeuge gewebtwerden; wahrend das Tuch scharlachrot!) sich färbt, bleibendie Enden weiß. Dufay ließ ein Stück Zeug weben, inwelchem die Kette Wolle und der Einschlag Baumwolle war.Nachher wurde dieses Stück gewalkt, und ihm gleiche Zube-reitung gegeben. Als es aber auf gewöhnliche Art ausgefärbtwurde, zeigte es sich, daß die Wvllfäden schön scharlachrvth .«gefärbt waren, wahrend die Baumwollfaden weiß blieben.
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37) In der deutschen Uebersetzung der ersten Ausgabe von dem |Werke unsers Herrn Verfassers, wovon blos der erste Band <erschienen ist, hat der nun verstorbene Jager in einer Anmer-kung die Seide zwischen die Wolle und die vegetabilischen ,1Fasern, als Baumwolle, Leinen rc. in die Mitte gestellt, und <;zwar, weil die vegetabilischen Theile, welche den Seiden-Würmern zur Nahrung dienen, nicht gehörig verarbeitet oder -animalisirt werden. — Diese Stelle scheint der Seide mit lRecht zuzukonimen, indem durch Erfahrung bewiese» ist, daßman selbst unmittelbar aus den Blattern des Maulbeerbau-mes Seide bereiten kann. Ob diese Seide mit derjenigen.