Band 
Erster Band.
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Laß sie aber sonst das Pigment aus kleinern Thieren da«!durch g'wmnen, daß sie selbe in Mühlen zermalmen/'daß!die Fischer bemüht seien, dieses Schaalthier lebendig zu be-kommen, weil sie außerdem ihre kostbare Flüssigkeit aus-spritzen und mithin mit dem Leben verlieren. Allein in die-,sem Puikte scheint Plinius unrecht berichtet worden zu ftyn,^denn nir haben guten Grund zu glauben, daß diese Schaal.thiere »jemals ihre Flüssigkeit ausspritzen *). Er fügt noch-überdies bei, daß dieses Schaalthier bald sterbe/ wenn esin frisches Wasser gethan wird, daß es aber außerdem,!wenn es gefangen worden ist/ 50 Tage lang von seinem ei-genen Speichel leben könne. «

Im folgenden Kapitel erzählt Plinius, daß dielxurxur,s auch pelagiae genannt werden, (wahrscheinlichweil sie im Ocean einheimisch sind) und daß es verschiede-ne Varietäten davon gebe, die »»ach den verschiedenen Or-ten , wo sie gefunden werden, genannt sind, so wie nachder Nahrung, wovon sie leben; worauf er dann erzählt,wie sie gefangen werden. 2 m z8sten Kapitel sagt er, daßman, wenn die purpurae gefangen werden, die weiße Ader,oder das chevor beschriebene Behältniß herausnehme, unddrei Tage lang in Salzwasser lege, worauf eine hinreichendeMenge dieser so ausgezogenen und gesalzenen Substanz inbleiernen Gefäßen bei einem gelinden Feuer langsam ge-kocht werde, wahrend der Arbeiter von ^eit zu Zeit diefieischigen Unreinigkeiten abschäumt; dieser Prozeß dauere

0 Dieß ist wenigstens vvm buccinum wahr, bei welchem ich'das Pigment unverändert fand, nachdem dieses Schaalthiereinige Tage vorher langsam getvdtet worden war, indem essieben bis acht Wochen lang ohne Wasser gehalten wuroc;auch war bis dahin die Faulniß noch nicht so merkbar vorge^schritten, daß das Pigment zur Hcrvorbringung ihrer bekann-te,, Wirkung harre untauglich werde» könne».