Band 
Erster Band.
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Schäffel voll davon sammeln könnte, so hat man gewißlichUrsache zu denken, daß dieselben sehr nüzlich seyn werden,wenigstens für die Cattundruckerei, indem die Flüssigkeitdieser Purpureier mit größter Leichtigkeit angewendet wer-den könnte, als eine Substantive toxische sowohl Druck» alsSchalderfarbe, besonders da eine geringe Menge davon sehrweil ausreichen mußte, vorzüglich auf Musselin. Alleindamals wurde die Kunst Cattun zu drucken in Frankreichnicht ausgeübt, und Niemand dachte auf eine solche Anwen.düng der Reaumurschen Entdeckungen. Zu Anfang desJahres 173.6 fand Duhamel die Purpura ( C 0 le undNcaumur hatten blos das Buccinum entdekt) in großerMenge an der Küste der Provence, und bemerkte, daß siemit der von Roudelet gegebenen Beschreibung sehr gutübereinstimme. Er fand die färbende Flüssigkeit des Thie-res weiß und klebrig; nur in wenigen Fallen fand er siegrün, was er einem krankhaften Zustande zuschrieb. Alser die weiße Flüssigkeit den Sonnenstrahlen auc-sezke, beob-achtete er daran folgende Veränderungen: r) ein blassesGelbaschgrün; 2) ein Smaragdgrün; z) ein dunkles Blau-lichgrün; 4) ein Blau mit anfangender Röthuug, und 5) einePurpurfarbe; und diese Veränderungen erfolgten in weni-ger als fünf Minuten. Leinwand mit der weißen Flüssig,fett befeuchtet und eine Nacht hindurch in einem finsternZimmer gelassen, hakte am Morgen nur eine grüne Farbeangenommen; das nemliche war auch der Fall mit aus glei-che Weise benczter Leinwand, die über Nacht der Luft aus.gcsezt blieb, und vor dem Mondlichte geschüzt war. Einanderer Streifen Leinwand wurde auf gleiche Weise befeuch-tet, und zum Theil den Sonnenstrahlen auogescjt, und zumTheil mir einem Silberstücke bebest; der von der Sonnebescheinte Theil wurde purpur, der bedekte hingegenblaßgrün.