lischen, vegetabilischen oder animalischen Sauren erhalt,mit gebranntem Kalke eben so gut zur Auflösung des Indiz
So wie das Stük eingesenkt ist, wird ein anderes Stük indie erste Küpe gethan , und nach r; Minuten werden beideStücke in die Höhe gezogen. Nachdem sie ein wenig abge-träuft haben, kommt das Stük aus der zweiten Küpe in diedritte, das aus der ersten in die zweite, und ein frische»Stük wird in die erste Küpe gelassen. Nach i; Minuten wer-den die Stücke in die Hohe gezogen, und nach dem Abtraufenwird um eine Küpe vorgeschritten, indem man das Stük ausder dritten in die vierte, das aus der zweiten in die dritte,und das aus der erste» in die zweite Küpe laßt. 2 » die ersteKüpe wird wieder ein frisches Stük gesenkt, wo dann nachi; Minuten sämmtliche Stücke in die Höhe gezogen, und nach-dem sie ein wenig abgeträuft haben, in ein« der folgende»Küpen gesenkt werden. Es wird das Stük aus der vierte» indie fünfte, das aus der dritten in die vierte, das aus der zwei,ten in die dritte, das aus der ersten in die zweite Küpe, und indie erste wieder ein frisches Stük gesenkt, und alle die Stückeebenfalls 15 Minuten lang in den Küpen gelassen. Nach die-sem werden sie wieder in die Höhe gezogen, wo das erste Stükals fertig von der fünften Küpe in die sechste, welche blos zumAbschwenken bestimmt ist, gebracht wird, die andern Stückeaber jedes um eine Küpe vorrücken, und in die erste Küpewieder ein frisches Stük gebracht wird. Da jedes Stük einegleiche Zeit in den Küpen bleibt, so kann die Operazion un-unterbrochen den ganzen Tag durch foNgesezt und auf diesemWege täglich bis ;o Stücke gefärbt werden, was bei keinerder andern Methoden der Fall ist. Die aus der Schwenkküpekommenden Stücke werde» von den Rahmen genommen, undin einem Sauerwafferbad so lange herumgehaspelt, bis sie völ-lig rein, das heißt, von dem auf den weißen Grund liegendenEisenoxyd völlig befreit sind. Das Sanerwaffcrbad wird, wiedas bei der ersten Methode beschriebene, aus Vitrivlöl, mirvielen: lauwarmen Wasser verdünnt, bereitet, blos mit demUnterschiede, daß man hier eine kleinere Küpe anwendet, um
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