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les Sauerstoffgas von der Jndigauflösung mit Hinterlassungeiner geringen Menge Stiksioffgas, womit es verunreinigetwar, verschlukt, und das Blau dadurch zum Gebrauche un-tauglich wurde/ weil sich der Indiz durch den Sauerstoffwieder hergestellt hatte. Auch fand er bei diesem Versuche,daß ein Theil Kali atzend blieb, wahrend der übrige Theildesselben sich mit Schwefelsäure verband, und schwefelsau-res Kali bildete, indem der Schwefel des Operments miteinem Theil des verschlukten Sauerstoffes zu Schwefelsäurezusammen trat; ein anderer Theil des verschlukten Sauer,stoffes verband sich mit dem Arsenik, und verwandelte die-ses Metall in ein Oxyd, welches mit dem atzenden Kaliin Verbindung trat; der übrige Theil des verschluktenSauerstoffes endlich hatte sich mit der aufgelösten Indiz.Grundlage verbunden, und wiederbelebten Jndig gebildet.
Herr Haußmann war indessen geneigt, die Aufiö.sung des Indigs nach dem phlogistischen System zu erklären,indem er annahm, das Phlogiston besitze eine größere Ver.wandtschaft zum Jndig als zum Arsenik, und die vereinigteWirkung des Phlogistons und des atzenden Kali bewirkedie Jndigauflösung; indem aber das Phlogiston noch mehrVerwandtschaft zur dcphlogistisirten Luft (Sauerstoffgas) alszum Jndig besitze, so verlasse es den leztern, sobald es Ge-legenheit findet, sich mit ersterer zu verbinden, und hinter-lasse dadurch den Jndig im wiederhergestellten Zustande, in-dem das Kali allein nicht hinreiche, denselben im ausgelöstenZustande zu erhalten. Weit einfacher und Naturgemäßererklären sich diese Erscheinungen nach dem neuern chemi-schen System, wie wir bereits erwähnt haben; und dieseErklärung stüzt sich genau auf unsere gesammte Kenntnißvon der Natur des Indigs und den Eigenschaften der an-gewandten Auflösungsmikrel.