Band 
Erster Band.
Seite
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Sog

selbst wenn man die wenigst nachtheiligen Mittel zur Auf-lösung der festen Form anwendet, nothwendig einigermas-sen geschwächt werden, wie man dieß bei allen andern ve-getabilischen Farben findet, wenn man die einem solchenZwecke entsprechenden kräftigen Wirkungsmittel in Anwen-dung ftjt. Ich halte es daher für wahrscheinlich, daß diesehr dauerhafter» blauen Farben, welche gewiße Völker ineinigen Gegenden Afrikas hervorbringen, nur von ihrerÜberlegenheit in dieser Methode zu Farben herrühren.

Räch der Angabe des Herrn Clarkson „ist es sehrbekannt, wenigstens in den Manufaktur. Städten, daß dieAfrikanischen Farbenprodukte die vorzüglichsten auf der Weltfind." Das Blau (sagt er) ist dorr weit schöner und dauer-hafter als dasjenige, welches in andern Welttheilen ausder nemlichen Pflanze gewonnen wird, so zwar, daß Einigegezweifelt haben, ob die Zeuge der Afrikaner, die man nachEngland gebracht hat, wohl mit Indig gefärbt worden sindoder nicht. Man hat geglaubt, daß diese Farben, welchedurchs Waschen noch schöner werden, von einer andernPflanze herrühren müßen, oder aus irgend einer jenerHolzarten gezogen werden, welche als Farbe-Waare dortberühmt sind.

Dieser Gegenstand wurde indessen völlig ins Klare ge-setzt; ein Reisender brachte zwei oder drei von den Kugeln,welche von den Afrikanern eben zum Gebrauch zubereitetwaren, nach Europa, und es zeigte sich bei der Untersu-chung, daß sie zusammengerollte Blatter der Indig-Pflanzein einem sehr einfachen Zustande seien ").

7tz) Die Gewißheit, ob jenes schöne Blau Indiz zur Basis habe,oder ob es ein anderes Pigment sei, hatte sich leicht durchReagenzen ausmirteln lassen, indem die Farbe des Indiz sol-che charakteristische Eigenschaften bcsizt, wodurch ihr Vorhan«denscyn sehr leicht r» erweisen ist.