Band 
Erster Band.
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Aloe.

Herr Fabroni hat in einer im szsten Bande der An-nales de Chimie abgedruckten Abhandlung angegeben, datzder beinahe farbenlose Saft der Alos succotrina angustifolia, wenn er der atmosphärischen Luft ausgesetzt wird,eine schöne Purpurfarbe durch Sauerstoff-Verschluckung an-nehme, und daß er eine schöne und dauerhafte Purpurfarbedamit auf Seide gefärbt habe, ohne irgend eine Beitzeoder Basis 2 »); und im 68sten Band der nemlichen Anna»len haben (S. r6;) die Herren Bouillon, Lagrange und Vo-gel, behauptet, daß Salpetersäure mit gepulverter Aloe er-hitzt ein schönes gelbes Pulver erzeuge, welches durch Ver-mischung mit Wasser diesem eine prächtige gesättigte Pur.purfarbe mittheile; daß ein einziges Atom hinreichend sei,um eine große Menge Wasser zu färben, und daß die Far-be so beständig sei, daß, wenn sie an die Finger gebrachtwird, die Flecken mehrere Tage lang nicht vergehen, be-sonders wenn etwas Kali zuvor mit dem Pulver gemischtworden war.

Als dieser Band für die zweite Aufläge beinahe zumDrucke fertig war, zerrieb ich noch, durch diese Angabenveranlaßt, ein Stückchen der besten Barbados.Aloe in ei-nem Glasmörser und goß etwas starke Salpetersäure darauf.Nachdem sie mit der Aloe vermischt war fügte ich noch einedrei - oder vierfache Menge Wasser hinzu; und mit dieserverdünnten Mischung färbte ich am nächsten Tage einige

ersten Bande seines Bulletin S. 197 f. beschrieben, auch istdieselbe in Kurrers vbenangeführker Abhandlung über denSastor nachzusehen.

S8) Eine deutsche Uebersetzung der Abhandlung, diese purpurvio»lete Farbe aus der Aloe betreffend, ist in Hermbstadts Maga-ii« für Färber, erster Band S. i;,, „bgedrukt.