Band 
Erster Band.
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Bancrost hat in der ersten Ausgabe des ersten Theils seinesFarbebuches bemerkt, daß die Engländer mittelst des weinsteinsaure»Eisens und des Krappes eine Chocoiatefarbe darstellen.

F) Kleesaures Eisen, Citronensaures Eisen. Auchdie Kleesäure wirkt unter Wafferstoffgas-Entwicklung auf das Eisen,und bildet ein kleesaures Eisen mir Ueberschuß von Oxyd. DurchVerdunste» schießt es in Kristalle an, welche nach Bergmann auso,;5 Saure und 0,4; Oxyd bestehen. Liscnrost in Kleesaure aufge-löst bildet eine Flüssigkeit, welche unter gewissen Uniständen einerecht gute substantive Eisenfarbe darstellt. Da aber dieses Produktzu theuer in der Anwendung ist, so erwähnen wir desselben blos inwissenschaftlicher Hinsicht, besonders da es keine bessere Wirkungals die wohlfeiler» Eisenauflösunge» hervorbringt. Gleiche Bewandt-niß hat es mit dem eitronensauren Eisen. Beide Eisensalze, aufdem bekannten Wege dargestellt, bilden eine im Wasser schwer anf-löviiche Masse.

O) Kalihaltiges Eisen. Das kalihalrige Eisen wurdezuerst von Hausmann den Druck- und Färbereien empfohlen. Alssubstantive Eisenfarbe bereitet man es. sich am besten aus dem salpe-tersauren Eisen, welchem man nach und nach so lange niilde Kali-auflösung zusetzt, bis der durch die Zersetzung erfolgte Niederschlagwieder aufgelöst wird, und die Auflösung eine Verbindung von sal-petersanrem Kali und kalihaltigcm Eisen darstellt. Wird jenes kali-haitige Eisen mit etwas Orlean zusammengebracht und die damit be-druckte Waare durch ein alkalisches Bad genommen, so erhält maneine gute substantive Eisenfarbe.

H) Gelb-, 0range- und rvthgebrannter Eisenvi-triol. Der gelb-, orange- und rothgebrannte Eisenvitriol ist zurDarstellung einer dunklen intensiven substantiven Eisenfarbe in denmeisten Fallen fast als unentbehrlich zu betrachten. Durch mehr oderminder reichliche Zugabe desselben hat man die zu wünschende Abstu-fung der Farbe ganz in seiner Gewalt, so daß man nach vorliegen-den Mustern die Schattirung mit Verläßlichkeit Heller oder dunklererzielen kann.

Das gelb-, orange- und rothgebrannte schwefelsaure Eisenwird erhalten, wenn man grünes schwefelsaures Eisen (Eisenvitriol)der Wirkung des Feuers aussezr. Der Eisenvitriol erleidet bei die-ser Operazivn eine theilweise Zersetzung, und schmilzt zuerst in sei-