Band 
Erster Band.
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i« Allgemeinen iu erwarten. Werden die Eisenverbindungrn nurschwach in Anwendung gebracht, so erhält man in diesen Bäderneinen ganz hellen Nankinggrund, auf welchen nun dunkel Thamoi«gedruckt werden kann, welches, durch ein kalisches Bad genommen,von einer überaus hohen und schönen Abstufung erscheint. In der.'gleichen doppeltfarbiger Waare lassen sich nun als Ausschattirungeines reichen Musters noch folgende gefärbte Reservagen anbringen:») schwarze, l,) blaue, c) grüne, gelbe, ») violette, k) weißeRescrvage. Da aber alle diese Reservagen im strengsten Sinne nichthrehcr gehören, so verweisen wir die Leser auf Kurrers Abhandlungüber die gefärbten Reservagen im ersten Band des neuen Journalsder Farbekunst rc. S. 157.

Die dritte am schwierigsten auszuführende Methode erfordert,daß man die Waare mir einer Mischung von Eisenbeitze und essig-saurer Thonerde im gehörigen Verhältniß, und ohne daß man ei»Derdickungsmittel dazu nimmt, imprägnire, abtrockne, und danndurch irgend eines der Bader nehme. Dabei hat man genau daraufzu sehen, daß die Waare nach dem Eintunken gut geschweift, gelüf-tet, geschlagen und bei heiterm Werter an der freien Luft im Schat-ten mäßig langsam gotrocknet werde. Um das Zusammenlegen derWaare, wodurch Falten und dunkle Farbenstellen entstehen, zu ver-hindern, ist es nöthig, die Waare der Länge nach im Hacken so-wohl oben als unten einzuspannen, wodurch man einen fleckenloseu,gleichförmigen Grund oder Boden erhält. Wer sich nicht hinläng-lich auf die Genauigkeit seiner Arbeiter verlassen kann, dem rathenwir, die erste und zweite Methode dieser dritten vorzuziehen. Beidiesen drei Methode», das vegetabilische Gewebe gleichförmig mitEisenfarbe zu durchdringen, spielt der Sauerstoff des Dunstkreise«eine nicht unbedeutende Rolle. Es müßen daher demselben die Ge-webe wenigstens eine kurze Zeit ausgesezt werden. Bei der erstrnMethode geschieht dieß durch die sogenannte Lüftung, bei der zwei-ten durch das Aufhangen und Ruhen vor dem Abziehen, und beider dritten durch die langsame Abtrocknung selbst. Die Erfahrunghat gelehrt, daß, je langer man die mit den Eisenauflösungen tin-girten baumwollenen und leinenen Gewebe der Einwirkung der at,mvsphärischen Lust aussetzt, desto hoher die Farbe erscheine, durchdie Aufnahme des Sauerstoffs aus der Luft. Zu langes Aussetzenaber bewirkt Zerstörung der Faser, daher man, wenn der richtige

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