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Theil der Auflösung aus, und rieb einen Streifen Kam-mertuch (cambric) gegen die nasse und oxydirte innereSeite des Löffels. Den Streifen hieng ich hernach einigeTage lang in die freie Luft an die Südseite einer Mauer,und fand, daß das Kammertuch mit einer sehr dunkel vio-letten Farbe dauerhaft gefärbt war. Ein Streifen feinerCaliko wurde auf diese Art indessen nur sehr schwach miß«farbig. Als aber Caliko mit Natron und mit saurem arse-niksauren Kali getränkt wurde/ nahm derselbe beim Berüh-ren mit salpetersaurem Silber eine sehr dauerhafte schiefer-graue Farbe an, auf Caliko mit Natron und Zucker getränkt,erzeugte das nemliche Mittel eine bräunliche Farbe (a drabcolour ); eine dunkel olivenbraune Farbe mit Schwefclkali(Schrpefclleber) und Weingeist, und eine ähnliche mit Na-tron, Schwefelleber und Zucker; mit Eiweiß getränkt, wel-ches mit Zucker und Wasser abgeschlagen war, bekam derCaliko durch das salpctersaure Silber ein sehr starkes Braun-lichschwarz, und wenn atzendes Kali zugesetzt wurde, sogieng die Farbe noch mehr ins Schwarze über. Der Dot-ter brachte beinahe die nemliche Wirkung hervor, wie dasEiweiß. Alle diese Farben wurden durch öfteres Waschenund langes Aussetzen im Wetter nicht verändert *)■
*) Während der lezten zwanzig Jahre wurde eine Dinte zumEimnerken der Leinwand rc. verkauft, und stark gebraucht,welche durch ähnliche Mittel wie die eben angeführten, blei-bende Schristzügc hervorbringt. Zne Bereitung dieser Dinteverschafft man sich einen weißen Niederschlag von reinen! Sil-ber, indem mau dieses Metall in Salpetersäure auflöst, undhernach wieder daraus niederschlagt durch einen Knpfcrstrei-fcn, ivclchen man in die Auflösung hangt. Das Kupfer hateine größere Verwandtschaft zur Saure, und schlagt daherdas Silber in Gestalt eines weißen Pulvers nieder, welcheshernach mit einer wässerigen Auflösung von weißem Leim undarabischem Gummi vermischt die Dinte bildet. Um aber dic-ics Präparat wirksam zu machen, muß die Lciiiwand u. dgl.,worauf es mit der Feder getragen wird, vorher mit einem