gung zum Zersetzen und Verschießen entgegen arbeitet, wel-che solchen Farbestoffen von Natur aus anhangt, wenn ! enicht verbunden sind. Diese erdigen und metallischenBasen werden gewöhnlich in dem Zustande einer Auflösungoder Verbindung mit Sauren angewendet, und haben daherden Namen mordants (Beißen oder Aetzmittel) bei denFranzosen erhalten, welche diesen Ausdruck weit früher an-wendeten, als eine richtige Färbcthcorie aufgestellt wurde.Selbst vom Alaun vermuthete man, daß er durch seineSchwefelsäure, und nicht durch den reinen Thon, auf demdoch seine Nützlichkeit beruht, sich wirksam zeige; eben sowar man der Meinung, daß alle übrigen sogenannten Bcitz-mittel nur durch ihre auflösende oder atzende Kraft Nutzenschaffen könnten, und der sie bezeichnende Name n> ordantwurde seitdem auch in andern Landern angenommen. Derscharfsinnige Herr Henry von Manchester hat sich jedochgegen diesen Ausdruck mit größter Gründlichkeit erklärt *)und an seiner Stelle den Namen Basis zu gebrauchenvorgeschlagen. Dieser Ausdruck scheint jedoch in so weitmangelhaft zu seyn, als er nicht die besondere Verwandt»schaft oder das Anziehungsvermögen andeutet, wel-ches offenbar sowohl zwischen diesen erdigen und metalli,schen Substanzen und den verschiedenen adjektiven Farbestof.fen, als auch zwischen jenen Substanzen und den Fasernder Schaaf- und Baumwolle, der Seide u. s. w. besieht.Ich gestehe jedoch, daß mir noch kein anderer schicklichererName vorgekommen 93 ), und da ich nicht gesinnt bin, neue
*) Sieh seine Consideratione relative to tlie nature of Wool silkand Cotton, as Objects of the Art ot Dying im ;ten Band
der Memoirs der Gesellschaft v»n Manchester.
9 ?) 2>n Deutschen könnte man sich wohl des Ausdruckes „Band"»der „Biiidungsmiktkl" bedienen, da aeer diese Be,eich-