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Erster Band.
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leiden die Baumwollenzeuge ein dreimaliges Waschen mitZiegenmist, Seife rc. und werden sodann an der Sonne ge-bleicht und nach Bedürfniß begossen, um die Stellen zu rei.Nigen, welche weiß bleiben sollen.

Es scheint, daß bei dieser Lperazion die Büffelmilchund insbesondere der zusammenziehende Saft der Myroba«lanen sehr wohlthätige und wichtige Wirkungen durch ihreAnziehung zur Alaunerde leisten, wodurch sie leztere zer-setzen oder von der Schwefelsaure frei machen, und folglichfester auf der Baumwolle befestigen. So fixirt wird dieAlaunerde in den Srand gesetzt den Farbestoff von derChaywurzel in dem Färbekesscl starker anzuziehen und fest.zuhalten, und auf diese Art eine beständigere rothe Farbeauf den verschiedenen Zeichnungen oder Figuren hervorzu-bringen , wo die Alaunflüssigkeit aufgetragen wurde *).

(das ist ZU den Tetrandria monog. Lin. ); und wird tscheri-velto von den Tclingas, und ehe. sayaver und imbourel von

den Tamuis genannt. Seit meiner ersten Bekaiintniachungüber diesen Gegenstand habe ich zahlreiche Versuche mir dieserWurzel angestellt, wovon ich in der Folge Nachricht ge-ben will.

*) Wenn eine Alaunauflösung auf Caliko, der keine Tränkungerhalten hat, aufgetragen wird, so wirb der Alaun nichtmerklich zersetzt, sonder» im Gegentheile größtcntheilS wie-der krystallisier werden, sobald das Wasser, welches ihn inAuflösung hielt, abgedunstet worden; auf einer solchen Basiskönnen daher auch nur sehr schwache Farben hervorgebrachtwerden. Wenn jedoch der Cattun mir solchen zusamincnzie-henden und thierischen Stoffen, als man gewöhnlich von denMyrvbalanen und der Büffelmilch erhält, getränkt wurde,so wird der Alaun nicht nur zersetzt, sondern die Alauncrdewird sich auch mit jenen zusammenziehenden und thierischenStoffen verbinden, und eine Basis bilden, auf welcher eineeben so dauerhafte Farbe, als das türkisch Roth ist, hervor-gebracht werden kann sS ).

90 Ueber diesen Gegenstand werden wir bei dem Abschnitt, wel-