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Erster Band.
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mingeu mit der essigsauren Lhonbeitze gedruckt worden wa-ren, trocknete und behandelte es auf die gewöhnliche Art,und färbte es sodann in Saftanwasser *); das Wasser zogdie gelbe Farbe des Safrans sehr leicht aus, und der Ca-liko nahm alsobald so viel Farbe auf, daß er ganz gleich-förmig Gelb in allen seinen Theilen wurde, ohnedaß man da, wo die Alaunerde war aufgetragen worden,eine verschiedene Schattirung bemerkte. Der so gefärbteCattun wurde durch die Einwirkung der Luft bald ganz ein-förmig weiß, indem der Färbesioff des Safrans zur Alaun-erde keine Verwandtschaft hatte. Um zu sehen, ob lezrerein den Fasern der Baumwolle fixirt zurückgeblieben sei,färbte ich dasselbe Stück, welches so eben die Safranfarbeverloren hatte, mit etwas Brasilienholz in Wassert sogleichzeigten die Figuren, wo die Alaunerde war aufgetragenworden, ein starkes, volles und schönes Carmestn; die Stel-len aber, welche keine Basis erhalten hatten, erschienennur leicht verfärbt. Als der so gefärbte Cattun zwei oderdrei Tage hindurch der Sonne und Luft ausgesetzt war,wurden die ungebeizten Stellen, vollkommen weiß; die mitAlaun getränkten Figuren hingegen verloren etwas von ih-rer schönen Carmeflnfarbe, die stufenweise bei verlängerterAussetzung abnahm, und nach acht Tagen ganz verschwun-den war. In diesem Falle hatte die alaunhaltige Basis ei-nige Verwandtschaft zum Farbestoffe des Brasilienholzes(was bei dem Safran nicht der Fall war); doch war diese

*) Der Farbestoff des Safrans loset sich sehr leicht in Wasserauf, wird jedoch durch die Sonneustrahten bald zerfrort; ergiebt dem Leinen und der Baumwolle rc. ein teid>eg Gelb,da er aber keine Verwandtschaft zu irgend einer bekanntenBasis hat, so ist er auch nicht beständig, doch nimmt erbläuliche und grünliche Schatrirnngen an, wenn man mitSchwefelsäure und Salpetersäure aus ihn wirkt.

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