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Erster Band.
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oder Suppanholz roch gefärbt wird/ und ich möchte hinzu-setzen, daß beim Färben mit der Chaywurzel die rotheFarbe jenes Holzes aus den Poren der Baumwolle wegge-schaft wird, was als eine Wirkung der stärker» Anziehungder Wurzclfarbe, die an die Stelle jenes Roth tritt, an-zusehen ist. Indessen scheinen weder die Lstindier noch dieSchriftsteller, die von ihren Lperazioncn Nachricht gegeben,diese Thatsache gehörig gewürdigt zu haben; im Gegentheilhaben sie geschlossen, daß das Roth des Sappanholzes durchdie Austragung des Roth von der Chaywurzel fiznrt unddauerhaft gemacht werde *). Um die Wahrheit dieser Be-hauptung zu erproben habe ich verschiedene Versuche ange-stellt, von welchen ich in der vorigen Auflage Nachricht ge-geben, jezt aber nicht mehr sprechen will, weil neuere Ver-suche, die ich mit der Chaywurzel selbst seitdem ange-stellt habe, und wovon nachher die Rede seyn wird, jenefrüheren ganz überflüssig machen.

Nach Mittheilung dieser Nachrichten über die essig-saure Alaun- ober Thonerde halte ich es für schicklich,von dem essigsauren Eisen oder der sogenannten Eisen-

*) Diese irrige Meynung wurde neuerlichst in einem französi-schen geschätzten Journale (annales des arts et manufacturesNr. 50 wieder aufgestellt. Herr Le Goux de Flair sagtdaselbst in Bezug auf die Cbaywurzel: „Diese Wurzel dientnicht dazu eine Farbe zu geben, sondern blos die zu fixiern,die durch andere Mittel gegeben wurde; und (fahrt er fort)die Nichtkcnntlnst dieser Thatsache war Schuld, daß raau voneiner beträchtlichen Menge Chaywurzel keinen Gebrauch zumachen wußte, welche die Französisch - Dstindische Gesellschaftim Jahr 1774 nach Frankreich eingeführt hatte. Die wahreUrsache dieses Fehlgriffes will ich jedoch hernach anführen,wenn ich Gelegenheit haben werde, von einem ähnlichenMißgriff rn sprechen, der bei einer neuern Einfuhr dieserWurzel nach England durch die Englisch-Qstindische Gesell-schaft Statt fand.

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