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Erster Band.
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tronrinde gefärbt werden, und wenn der Farbeprozeß sogeführt wird, wie ich hernach angeben werde, so wird derGrund so wenig verfärbt werden, daß kein Auslegen aufGras (welches beim Krapp und Wau nöthig ist), erforder-lich seyn wird; ein Vortheil, welcher dem Gebrauche desWau beim Cattundruck beinahe ganz ein Ende gemachthat

Diese Methode jedoch, Gelb auf eine Basis zufärben, ist eine Europäische Erfindung; die Jndier habendasselbe, wie gesagt, blos mittelst einer prosubstantivenMischung von einem Absudc der Myrobalan-Gallapfel mitAlaun hervorgebracht. Dieses Verfahren war einige Zeitlang nach Einführung der Kunst in Europa auch hier zuLand beobachtet worden, mit der Ausnahme, daß man stattder Myrobalan» Gallapfel einen Absud von französischenBeeren (Rhamnus infectorius Lin.) anwendete, welche zwarein sehr volles und glänzendes Gelb hervorbrachten, sichaber so flüchtig zeigten, daß ihr Gebrauch, der noch hinund wieder besteht, allgemein widerrathen werden sollte,da es unmöglich ist, mit den bisher bekannten Mitteln eineandere als trügliche Farbe von ihnen zu erhalten *°').

106) Dieses mag in England der Fall seyn, in Frankreich, derSchweiz und in niehreren deutschen Fabricken bedient mansich des Wau noch sehr häufig zu bestimmten Zwecken, diewir bei dem Abschnitte, welcher von der Huerzitronrinde han-delt, naher bezeichnen werden,

107) Eine doch ziemlich dauerhafte mud dabei äußerst lüsterne gelbeTafeldruckfarbe kann man aus den Beeren des Rhamnus in-fectorius erhalten, wenn man Gelbholzdekvkt in einem ange-messenen Verhältniß damit zusammenbringt, und die Farbedurch befestigende Mittel entwickelt, deren wir jezt durchdie Bemühungen der technischen Ehemie einige auszuweisenhaben.