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Erster Band.
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II. Abschnitt.

Von den adjektiven Farben europäischer In-sekten und vorzüglich vom Kermes oderCoccus Ilicis Lin. '

„La laine et la soie qui montreroient plutÄt damleur couleur naturelle la rusticite de läge, cjue l’es-prit de l’homrae et la politesse du siede, n’auroientqu’un mediocre commerce, si la teinture ne leurdonnoit des agre'mens qui les tont rechercber et de-cirer, meine par les nations le plus barbares-”

Cslbert, Instruction generale pour laTeinture etc. 1672.

Unter den thierischen adjektiven Farben verdientder Kermes zuerst zu unserer Kenntniß gebracht zu wer-den, weil er bereits in einer sehr entfernten Zeit zum Far-den angewendet, und gleich der Purpur- oder Stachel-schnecke und der Hornschnecke (murex und buccinum) ver-muthlich von den Phöniciern zuerst zu diesem Zweckegebraucht wurde. Da ich mit den Orientalischen Sprachennicht vertraut bin, so kann ich über diesen Gegenstand nurdie Meynung Anderer anführen, die in dieser Hinsicht mehrRecht zu sprechen haben als ich. Unter diesen behauptetProfessor Tychsen (den Professor B eck mann im Bd. H.S. 185 in der Englischen Uebersetzung seiner Geschichte der

ii 1) Dieses Farbmaterial ist i» Deutschland unter verschiedenenBenennungen bekannt, als Kermes, Kermesbecre, Karmoi-sinbeere, Kcrmeswürmer, Scharlachbeere, Farbebeere, lKerrmes der Steineiche, Steineichen Coccus.