Erzeugung war, so schlug er Gährung als ein Mittelvor, diese Insekten reichlicher zu erzeugen und zu verviel,faltigen.
Im Jahr 1672 machte Lister im siebenten Band derPhil. Transactions einen Aufsatz über den Kermcs bekannt,worin er die Muthmaßung aufstellte, „daß die Cochenilleeine Art Kermes seyn möchte." Der i7te Band der Trans-actions, der 1691 erschien, enthalt verschiedene Beobach.tungen über die Zubereitung der Cochenille nach Anleitungeines Berichtes eines alten Spaniers auf Jamaika, wel-cher behauptet: „die Cochenille sei dasselbe Insekt, welcheswir Frauenkaferchen (lady-bird oder cow-lady) *) nennen,und welches zuerst als ein kleines Blaschen oder Knopper-chen auf den Blattern des Strauches, auf welchem eszüchtet, erscheint, in der Folge aber durch die Sonnenhitzeein lebendiges Insekt oder ein kleines Würmchen wird."
Im Frühjahr 169z stellte Pater Plumier eine Er,klarung an Pomet aus, worin er behauptete, daß die Co.chenille ein Insekt sei, welches auf der Opuntia oder In-dischen Feige lebe, und das er selbst auf der Insel SanctDomingo gesehen habe, und de Laet hatte es kurze Zeitzuvor als ein Thierchen, was sich von der Tuna nähre,beschrieben. Allein Pomet, durch das herrschende Vorur-theil über diesen Gegenstand so wie durch verschiedene Briefe,welche ihm zu jener Zeit P. Rousseau aus St. Domingogeschrieben, irre geleitet, pflichtete der falschen Meynung
*) Das Frauenkaferchen hat lange Zeit den Gattungsnamen coc-dnella getragen, ein Umstand, welcher verschiedene Mlßvereständniße veranlaßte. So scheint er den Professor Fischerim Jahr 1758 zu dem Vorschlage verleitet zu haben, dasFrauenkaferchen auf der Kermeseiche und dem pereimirendenKnauel zu setzen, um sie fortzupflanzen und Cochenille ia Eu-ropa zu erzeugen.