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längs der untern und und innern Kante hervorläuft. Siesind sehr dünne, schwach durchsichtig und schneeweiß. DerKörper des Männchens ist von einem lichtern Roth als derdes Weibchens, und bei weitem nicht so breit" " *).
Dieser Beschreibung des Dvctor Gardens fügte HerrEllis in einem über das männliche und weibliche Coche-nille-Infekt abgestatteten und mit Zeichnungen begleitetenBericht (im 52. Band der Philos. Trans.) hinzu: „DasWeibchen hat einen merkwürdigen Rüßel oder eine pfrie-menförmige Papille/ die von der Mitte der Brust ausgeht,und welche Linne den Schnabel (Rostrum) nennt, und fürden Mund des Insektes halt. Wenn dieß der Fall ist(fährt Herr Ellis fort)/ so hat diese Deffnung nicht blosdie Bestimmung dem Infekte Nahrung zuzuführen/ währendes herumwandelt; sondern sie ist zugleich die Röhre, auswelcher der feine doppelte Faden hervorgeht, womit es je-nes zarte Gewebe bildet/ in welches es sich in seinem er«starrten Zustand während der Schwangerschaft einhüllt, bisdie Jungen anfangen aus seinem Körper herauszukriechen,sich durch das Gewebe Auswege suchen und eine neue Ge-neration bilden-"
In diesem erstarrten Zustande wachsen die Füße undFühlhörner nicht mehr, aber das Thierchen schwillt zu ei-ner ungeheuern Größe im Verhältniß zu seiner Kleinheit
*) X>it Gerechtigkeit gegen Herrn Catesby erfordert von mir,daß ich hier einer Aeußerung von ihm erwähne, die er inder Einleitung zum ersten Theil seiner Namrai History ofCarolina schon einige Jahre früher bekannt gemacht hat:»In Südkarvlina wachst eine Art Opumia, die gewöhnlichdrei bis vier Fuß hoch ist und von welcher ich oft Coche-nille aber in geringen Mengen, gesammelt habe. So-wohl Pflanzen als Insekten sind viel kleiner als die von Me-xiko, leztere aber (die Insekten nemlich) an Farbe und Aus-sehen dieselben."