indem ich gleich die ganze Menge Weinstein unh Zinnauflö.sung mit einander vermischte, und die Cochenille hinzu that,
Wasser gcspühlt und an einem luftigen schattigen Ort ge-trocknet wird.
Die Schattirung des Scharlachs weichet sehr ab:0 nach den quantitativen Verhältnissen der Materialien zudem Tuche; 2) je nachdem inan Weinstein dabei anwendetoder nicht. Pörner (a. a. O. S. 33) hat hierüber einige sehrinteressante Versuche angestellt, die ihm folgende Resultategeliefert haben:
1) Versuche, wobei das Tuch mit einem Theil Wcin--cinkristall und zwei Theilen Zinnaustvsung vorbereitet, !hier-auf aber in folgenden Materialien ausgefärbt wurde: a) zweiTheile Äomposizivii, r Theil Weinsteinkristali und 2 TheileCochenille gaben ein sehr schönes gesättigtes Scharlach, b)Vier Theile Koiiipvsizion, 1 Theil Weinsteinkristall und 2 TheileCochenille gaben ein sehr schönes Scharlach, das etwas leich-ter als a war und kaum denierkbar uns Gelbliche schilderte,e) Vier Theile Aiiinkomposizivn, r Theil Weinstcinkristall und1 Theil Cochenille gaben ein Scharlach von gelblich. rotherFarbe, d) Acht Theile Zinnkvmposizion, 2 Theile Weinstein-kristall und r Theil Cochenille lieferten ein feuerfarbenesScharlach.
2) Versuche, wobei das Tuch mit gleichen TheilenZinnkomPvsiilvn und Weinstein vorbereitet, hierauf aber mitfolgenden Materialien ausgefärbt wurde: <-) Gleiche Theil«Ajnnkvmxvsizion nebst Weinsteinkristall und 1 Theil Cochenillegaben ein sehr schönes gesättigtes Scharlach, das in der Farbeaber doch etwas leichter als a war. f) Gleiche Theile Jinn-komvosizion und Cochenille, ohne Weinsteinkristall, gaben ei»gesättigtes Scharlach, Las aber etwas dunkler als a war.g) Gleiche Theile Weinstcinkristall und Cochenille, ohneZtnnkvmvosizion, lieferten ein sehr gesättigtes Scharlach, da«dunkler wie f, folglich noch dunkler wie a war. K) GleicheTheile Zinnkvmposizion und Cochenille nebst 2 Theilen Wein-stein gaben ei» gutes Scharlach, etwas leichter als » und