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Erster Band.
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eine reichliche Porzion Weinstein zu der Cochenille in denFarbekessel giebt.

Mit Kalkwasser als einer Beitze gab Cochenille der iSeide ein sehr angenehmes Purpur; mit salzsaurem Baryt !eine lebhafte, zarte Lilasfarbe; mit schwefelsalzsaurem Wis. !muth eine Lachsfarde, und mit falpetersaurem Kobalt einsehr lebhaftes und schönes Purpur. Mit fast allen andern 1metallischen und erdigen Basen erzeugte die Cochenille ahn,liche Farben, nur waren sie etwas blässer auf Seide alsauf Wolle. !

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Die Scharlachfarbe ist noch weit weniger auf Baum« »wolle als auf Seide anwendbar, indem unglücklicherweisenur eine sehr leichte Verwandtschaft zwischen der Baum.wolle und dem Zinnoxyde besteht, selbst wenn lezteres mitdem Farbestoffe der Cochenille vereiniget ist. Der verstor-bene Düfay hat dieses hinreichend dargethan; er ließ einStück Tuch aus einer Mischung von Schaafwolle undBaumwolle weben, und auf die gewöhnliche Art zum Schar-lachfarben zubereiten; allein es bekam, wie gesagt, „einefeuerroth und weiß marmorirte Farbe" (msrbrvg äs cou-leur de f«u et äs blanc); die Baumwolle blieb nemlichvollkominen weiß, obgleich die Schaafwolle Scharlach gc«färbt war. Gleichen Mangel an Anziehungskraft fand erzwischen Baumwolle und den Farbestoffen des Kcrmes unddes Skocklac. Er fand ferner, daß, als er eine Strähneweißes Schaafwollengarn, und eine von Baumwollen zugleicher Zeit der Wirkung der Zubereitungen und Farbbrü.hen, die man gewöhnlich zum Scharlach anwendet, aus-setzte, das Schaafwollengarn ein sehr schönes Scharlach, .oder wie er es nennt, eine Feuerfarbe, annahm, die

Baum«