Band 
Zweiter Band.
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plere», mit dem Ersuchen: ihm die Resultate der da«mit anzustellenden Versuche mktzutheilen, insbesondreaber mich zu erklären, „in wie fern es rathsam seynmöchte, eine gewisse Menge von jener Zubereitung ein«zuführen; wie hoch diese Einfuhr sich belaufen dürfte,und was der vermuthliche Preis derselben im Vergleichmit dem der Cochenille seyn könnte."

Meiner Erinnerung nach war die Zubereitung desHerrn Stephens in Form eines Pulvers, und obsie gleich nicht fehlerfrei war, so fiel doch, wie ichglaube, mein Gutachten darüber im Ganzen günstigaus; aber ich kann keine Abschrift davon mehr auffin»den, da es wahrscheinlich das Schicksal der, die vstin«dische Cochenille betreffenden Papiere theilte, wovon ichS. 445 des I. Theils Erwähnung that.

Dies war der Ursprung einer Verfertigung oderZubereitung, welche neuerlich (nur mit Abänderungihrer Form in Kuchen form, gleich jener des Indigo)in Ostindien im Großen bereitet, und von da in unserLand in bedeutender Menge unter dem Namen Lac«Lak fiac-kfo) eingeführt worden ist. Wirklich sinddie Verkäufe davon seit drei Jahren in dem ostindischenHause so groß gewesen, daß die erkaufte Menge, inBezug auf den Farbestoff, beinahe einer halben MillionPfunde Cochenille gleich gekommen seyn mag. Da aberdiese Zubereitung von verschiedenen Personen in ver,schiedener Güte verfertigt und im Allgemeinen der Fär«destoff durch andre Stoffe, die man theils mit- ausge«zogen, theils, um einen Niederschlag zu bewirken, hin«zugesetzt hatte, überladen und verschlechtert wordenwar, so wurde dadurch die Anwendung des Lac - Lakso schwierig und ungewiß, daß, nachdem er einige Zeitmit Vortheil verkauft worden war, er selbst um den