sie sogar mit dem gemeinen Färber»Geiste, oder mit sal»Peter - salzsaurem Zinn und Weinstein, wenigstens inkleinern Massen, befähigt werden könnte, Scharlach zufärben, der an Lebhaftigkeit und Schönheit jedem mitdenselben Mitteln gefärbten Cochenille-Scharlach gleichkäme, nur muß man sie alsdann in etwas reichli-ch erm Verhältniß nehmen. Ich hielt es für höchstwichtig, diese Thatsache zur Gewißheit zu bringen;denn wenn die Farbe, so wie sie natürlich im Stok.Lacvorhanden ist, kein hinlänglich glänzendes und lebhaf-tes Scharlach zu geben im Stande gewesen wäre, sohätte ich keine Hoffnung gehabt, daß sie in dieserHinsicht durch Trennung und Sammlung in der Formeines Auszugs oder eines Niederschlages verbes-sert werden könnte. *)
*) Der Lac, Lak scheint mehr die Natur eines Nicder-schlagS als eines AuSzugü zu haben, da der Färbc-stoff, nachdem er durch siedendes oder heißeS Master mitBeihülfe der Soda aufgelöst und getrennt morden, durchAlaun niedergeschlagen wird, welcher übcrdicß durch seineSchwefelsäure die Soda neutralisirt, und dar Harz(welches die Leztere aufgelöst hat) in Verbindung mitdem Fäcbcstoffe zu Boden schlägt. Der so zubereiteteNicderschlag enthält, auster zwei wenigstens unnützenStoffen, auch zwei schädliche; denn auster den Harze(dessen üble Wirkungen ich bereits angeführt hebe) be-hält er auch noch eine beträchtliche Menge Alanrcrdc beisich, welche, als Basis zur Lacfarbc genommen , aufSchaaf-Wollcntuch nur eine schmutzig rothe Farbe giebt,die weit geringer als selbst die gewöhnlich durch ibrappmit Alaun gefärbte Farbe ist. Es ist zwar wa)r (wieich bereits vor 25 Jahren entdeckt und S. 232 in meinerersten Schrift über diesen Gegenstand angegeben habe),daß die Zinn - Oxyde durch ihre stärkere Anzichrng z uc