Band 
Zweiter Band.
Seite
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Theile, welche weiß bleiben sollen, werden dadurch sobefleckt, und diese Flecken sind so hart wegzubringen,daß während des neblichten Wetters, was gewöhnlichim Winter herrscht, kaum ein vier oder fünf Wochenlanges Auslegen auf dem Grase hinreicht, jenen Zweckzu erreichen. Dies ist ein sehr bedeutender Uebelstand,welcher beim Gebrauch der Quercitronrinde nicht stattfindet, und der veranlaßte, daß die Kattundrucker letz«lere allgemein anwenden, und den Wau fast ganz aus,schließen, obgleich er bis zur Einführung der Quere»trvnrinde ihr einziges Hilfsmittel war, um Gelb zufärben. 31 )

2i) Diesem Uebelstand des Einschlagens in den weißen Grandbeim Färben mir Wau kann man leichter begegnen, alsder Verfasser hier «»giebt, wenn die gefärbte Waare gutgewaschen, und durch ein mäßig heißes Kleienbad, demeine Portion gepulverter Lerchenschwamm zugegeben wor»den, oder statt dessen durch ein gesäuertes Kleienbad(vergl. Dinglers neues Journal der Farbekunst rc.) ge-nommen , und im Sommer zwei höchstens drei Nächtehindurch auf dem Bleichplatz ausgelegt wird, und nur solange liegen bleibt, bis die Sonne anfängt warm daraufzu wirken. Aus diese Art erhält man die Waare in sehrkurzer Zeit vollkommen weiß. War die Waare vor demDruck vollkommen gebleicht, so wird durch diese Methodeein Fabrikat erhalten, weiches hinsichtlich der gelben Farbesowohl, als des weißen Grundes, alles leistet, was manwünscht. Das Gelbe von der Quercitronrinde ist abernicht so lieblich schön, wie das des Wan, welches nach denGelbbeeren das schönste ist. In der Kattundruckerei gebennach Dinglers Erfahrungen folgende Mvrdants mit demPigment des Wau verschiedene schöne gelbe Farben: dieeßigsaure Thonerde, die arscniksaure Thonerde, die klee»saure Thonerde; die eßigsaure Thonerde mit dem hnn-