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Zweiter Band.
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oder pyramidalis) färbt, welche von Herrn d'Ambourrney empfohlen werden, ob sie gleich arm an Färbestoffsind, indem sieben Pfand ihres Gewichts erfordertwerden, um ein einziges Pfund Schaafwolle zu färben»

Achter Artikel. Die amerikanische Goldruthe(soüdago canadensis) liiefcvt gutes Gelb für Schaafwvl-le, Seide und Baumwolle auf der Alaunhaltigen Ba-sis. Hellot scheint der erste gewesen zu seyn, wel-cher den allgemeinen Gebrauch dieser Pflanze als gelbeFarbewaare einzuführen versuchte, wiewohl ohne Er-folg; und die Herren Gaad und Succow haben seit-dem ähnliche Versuche mit nicht besserem Erfolge ge,macht. Gleichwohl kann ich nach den Resultaten man-cher Versuche behaupten, daß diese Pflanze sich als einsehr vortheilhaftes Ersatzmittel für den Wau beim Kat-tundrucken bewähren würde, da die damit erzeugteFarbe auf den Theilen, welche mit der AlaunhaltigenDeitze gedruckt wurden, in keiner Hinsicht dem Waunachsteht, und die Verfärbung, welche sie den unge-druckken Theilen giebt, geringer und leichter zu beseiti-gen ist, als die vom Wau. Auch ist die Goldruchereicher an Farbe, und kann mit leichter Mühe gezogenwerden, sie wächst wild und allenthalben im Ueberflußzwischen Carolina und der Hndsvnsbay.

Kalm sagt: daß die dreiblättcrichte ' Nießwurz(klslleborus rrikolius), von den Franzosen in CanadaDkravoyanne foune genannt, daselbst von den India-nern zur Heroorbringnng feiner gelber Farben aufverschiedenen Arbeiten aus zubereiteten Häuten ange-wendet wird, und daß die Franzosen von ihnen gelernthaben, Schaafwolle und andre Stoffe mit dieser Pflan-ze Gelb zu färben.