Band 
Zweiter Band.
Seite
142
JPEG-Download
 

mi viele andre Pflanzen mehr. Alle diese einheimischesPflanzen, Sträucher und Bäume enthalten einen adjekri-ven gelben Farbestoff, welcher in mehr oder minder reich-lichem Verhältniß in ihnen vorhanden ist. Mehrere dersel-ben erfreuen sich gegenwärtig schon einer Anwendung imGroßen in unsern Werkstätten.

In die zweite Klasse der einheimischen gelbfär»Lende» Pigmente, als Ersatzmittel für das westindi-sche Gelbholz, zählen wir: a) das deutsche Viset«holz (RJuis cotinus), vergl. Dinglers Tabellen; b) un-sern einheimischen weißen Manlbeerbaum; vgl.die Abhandlung von Bruchmann in Hermbstädts Magazinfür Färber Bd. 6 . S- 140 fg.

In die dritte Klasse der einheimischen gelbfärben-den Pigmente, als Stellvertreter für den ausländi-schen Wau, rechnen wir: a) unsern vat erländi»schen Wau (ReiTeda luteola); b) die Scharte (Ser-ratula Unctoria); vgl. W> H- Kurrer über die Schartein Dingler's neuem Journal Bd. 2. S. tZ8 fg. c) denfärbenden Ginster (Genißa Unctoria); vergl. Kur-> rer's Abhandlung in Dinglers neuem Journal Bd. 4. S.40 fg. ä) die Hasenheide (Spartium scoparium);vergl. W. H. Kurrer in Schweiggcr's Journal der ChemieBd. io. S. 254. und Dinglers neues Journal Bd. 1.•©. 40.

In die vierte Klasse rechnen wir die pigmenthal-tigen Pflanzen, welche Gallussäure und Gerbestoff ent-halten, und die auswärtigen Gallapfel ersetzensollen; hiehcr gehören: a) unser vaterländischerS nmach; vergl. die 28te Anmerk- in diesem Abschnitt;d) unsre vaterländischen Knvppern; vergl. Ding-lers Tabellen; c) die Eichenrinde; vergl. DingleröTabellen; 6) die Birkenrinde; e) die Fich ten-rinde; k) die Erlcnriude «. a. m. Vergl. die Arbei-ten von W. H. Kurrer in DinglcrS neuem Journal. Bd. 2«E. 14z - 165. Bd. 3. S. 21 - 25.