Band 
Zweiter Band.
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Der Quercltron i Fäpbestoff kann sehr leicht durchWasser, wenn es auch nur Bluttvarm ist, ausgezogenwerden, doch wenn der Aufguß abgeseihet und ruhig

mit der cßigsauren oder Holzsauren Thonerde imprägnirtund aus Wau gelb gefärbt, grün aber, wie Watcrlov,durch Neublau oder epigsauren Indiz dargestellt wird- —Mehrfache Versuche im Großen ließen uns von der An-wendung des Js>ari immer entsprechendere Vorzüge hinsicht-lich der Schönheit und Intensität der Farbe erkenne», daim Gegentheil die Farbe, mit der Qnercitrourinde abge-zogen, fahl und minder lebhaft ausfiel. Anck ist es eineauf Erfahrung gegründete Sache, daß bei Crzielung derso manchsaltig gemischten Farben, um eigenthümliche Nn-an^en zu erhalten, der Wan, so wie feie andern gclbsär-benden Pflanzen, seine charakteristische Eigenschaft äußere.Man färbe z. B. gelbe, olive, graue oder andere Farben-schattirungen aus Wau, und dieselben aus der Quercitron-rinde, und schattire sie zusammen in einem und demsel-ben Bade von Krapp, Krapp und Knoppern, Krapp undSumach, Krapp und Erlen, Eichen-oder Birkenrinde,Fernambuk oder Rothholz (Ilois inoouu»), und mauwird kein geübtes Kennerauge nöthig haben, um den auf-fallenden lbnterschicd der verschiedenen Nnaiu/n zu gewah-ren. Wollen mir also in der Vielfältigkeit der Farbcnspie-lungen unser ausgedehntes Feld behaupten und es nochmehr ausdehnenso dürfen wir wohl der Quercitreuruidenicht einzig und allein in unsern Kattundrustereien undFärbereien den Eingang vergönnen, sondern nebenbei auchden vorzüglichern gclbfarbcndcn Pflanzcnpigmontcn nachwie vor die gehörige Aufmerksamkeit da widmen, wo wirsie zur Erreichung besonderer Zwecke unentbehrlich hallen.Aur Darstellung der topischen (Tafeldruck-) Farben ha-ben wir aber in der Qnercitrourinde ein, unsere einhei-mischen gelbfärbcnden Pflanzen weit übertreffendes Mittelerhalten, welches selbst in den meisten Fallen die söge-