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Zweiter Band.
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Von ber Austragung der Qnercitron t Rinde aufdie Fasern der Leinwand oder Baumwolle,sie mögen gewebt oder gesponnen seyn, beimallgemeinen Färben.

Ich gebrauche hier den Ausdruck allgemeine-Färben im Gegensatze der stellen weißen und ört»lichen Aufrraanng der Farben, worauf es bet demCattnndruck besonders ankommt. S. ya kg. Thl. r. habeich die Ursachen anzugeben versucht, warum adjekti»ve Farben auf Leinwand oder Baumwolle weniger dau»erhafl stnd, als auf Schaafwotle und Seide, wenigestens in so fern als diese Ursachen in der Verschieden»heir deü Baues, und der chemischen Eigenschaften dergenannten Stoffe liegen; aber meine Erklärung niaggegründet seyn oder nicht, so ist doch gewiß, daß dieAnziehung zwischen der Alaunbalkigen Basis und denLeinen s oder Baumwotlenfasern viel schwacher ist, alsdie zwischen ebenderselben Basis und den Schaafwol»len t oder Seidcnfasern; und dieser Mangel an Anzie»hung oder Verwandtschaft hak es nöthig gemacht, jeneBasis weil reichlicher anzuwenden, und sie mehr zu be<festigen, wenn sie die Fasern des Leinen oder derBaumwolle fähig machen soll, beständige adjektive Far»ben im Färben aufzunehmen. Das vorzüglichste Mittel,diesen Zweck zu erreichen, besteht in gewissen ölichte«und thierischen Stoffen, welche mit einigen zusammen»ziehenden Erzeugnissen des Pflanzenreiches, besondersGallapfeln, vermischt werden; alle, die erster» wiedie letzter», haben offenbar eine starke Anziehung zurAlaunerde, und sind mit Leinen oder Baumwolle ver,einigt von trefflicher Wirkung, wie man aus dem Der»fahren, das Adrlanopel, oder türkisch Roth zu färben.