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Zweiter Band.
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Aalk, Natron und Ammoniak, sowohl ln ihrem mildenals kaustischen Zustande, als eine Basts oder Veitze fürden Queccitron - Färbestoff hervorbringen könnte. Umdie Alaunerde von der Schwefelsäure zu scheiden, mitwelcher sie gemeinen Alaun bildet, kann man letzterenin achtmal so viel reinem kochenden Wasser austösen,mit einer filtrirten reinen Pottaschenlauge vermischen,und nach und nach so viel von der letzteren zur Alaun,auflösung zusetzen, bis keine Trübung mehr in der Flü,siigkeit entsteht, und keine Alaunerde mehr niederge,schlagen wird. Die ganze Mischung kann man nun ineinen canavaßenen Seihbeurel thun, um den flüßigenTheil zu trennen; wenn dieß geschehen ist, s» gießtman wiederholt kochendes Wasser über die zurückblei,Lende feuchte Alaunerde, und läßt es durch den Sei«her ablaufen, so lange bis der salzige Theil der Mk,schung ausgewaschen worden ist, in so ferne er durchWasser ausgewaschen werden kann. Wenn man als,dann die Alaunerde aus dem Seiher herausnimmt undtrocknet, so erhälr man gemeiniglich das Fünftel vondem Gewichte des dabei gebrauchten Alauns. Ist dieseErde durchaus trocken geworden, so schrumpft sie sehrzusammen, und wird endlich so hart, daß weder starkeSchwefel» noch Salpetersäure sie anders, als mit gro,ßer Schwierigkeit und nur sehr langsam, auflösenkann. Man muß sie daher immer in einem feuchtenZustande aufbewahren, wenn man sie durch eine Säureoder durch ein kalisches Auflösungsmittel wieder aufiö»sen will Vielleicht mag die große Neigung dieser Er,de, durchs Trocknen zusammenzuschrumpfen, eine Ur,fache seyn, warum es meist sehr vortheiihaft ist, dieTheilchen derselben als eine Basis in die Poren desLeinen oder der Baumwolle zuerst abgesondert zu brin,