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Zweiter Band.
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daß, wenn die Alaunerde alsdenn in der Salpeter,oder Salzsäure aufgelöst wird, sich keine Crystallen er»zeugen. Es muß jedoch bemerkt werden, daß dieAlaunerde, welche zu den nachfolgenden Versuchen an,gewendet wurde, auf die zuerst beschriebene Art er,zeugt, und daher nicht völlig frey von Schwefelsäurewar.

Nachdem ich eine gehörige Portion feuchter Alaun,erde mit einem Absude von Quercin ominde eine halbeStunde lang gekocht hakte, versuchte ich Schaafwolleund Baumwolle damit zu färben, um zu sehen, ob dieunaufgelösicn Alaunerdenkheilchen, auf diese Art mitdem Färbestoff der Rinde vereinigt, die Basis einerdauerhaften Farbe werde» könnten. Ich fand aber durchwiederholte Versuche, daß die Baumwolle aus diese Artbloß fähig gemacht werden könnte, etn blasses Geld ein,znsaugen, welches sich wahrscheinlich nur an die Ober,flache ihrer Fasern ansetzte, weil es, eine einzige Wo,che der Sonne und Luft ausgesetzt, fast gänzlich verflog.Schaafwolle dagegen erhielt auf diesem Wege einbräunliches Gelb von hinlänglichem Körper und bedeu«tender Dauer.

Ammoniak oder flüchtiges Alkali, sowohl mild alskaustisch, scheint die Alaunerde sehr sparsam aufzulösen,so dast ich bisher keinen wahren Vortheil von einerAuflösung dieser Art als Bettze finden konnte. Richtviel besser gelang es mir mit kohlensaurem (milden)Kali oder Natron, indem ihre Einwirkung auf . dieAlaunerde unbedeutend ist. Aber wenn diese Erde, dieman durch Niederschlag und Auswaschen (wie vorhingemeldet wurde) erhält, während sie noch feucht ist,mit einer starken Kali - oder Natronlauge in ihrem rei,nen oder kaustischen Zustande in einem Recipiente», den