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Zweiter Band.
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angestellten schlenen vorzüglich deshalb mißlungen z»seyn, well der blaue Bestandtheil der grünen Farbe(das Campescheholz) nicht hinreichende Beständigkeithalte.

Eine große Anzahl Versuche, die ich seit wenigsten-17 Jahren machte, belehrte mich, daß man ein schöne-Tafeldruckblau, das sich an Sonne und Luft ziemlichlange halt, wenn es örtlich auf Leinen oder Baumwolleaufgetragen wird, durch Verbindung des Campesche«holz»Färbestoffs mit schwefelsaurem Kupfer oder mitKupferammoniak erhallen kann; — ein Resultat, wel«ches ich verschiedenen Kattundruckern mittheilte, diedessen Nutzen auch anerkannten.

Sechs Pfund Campescheholz, mit Wasser, wie bekder Quercitronrinde angegeben wurde, gesotten, 67 )liefern Farbestoff genug für drei Gallonen Flüßigkeitnach der Verdickang.

Zu diesem Absude kann man, so lang er nochwarm und ehe er verdickt ist, zwei Pfund blauen Vt,triol schwefelsaures Kupfer), und sobald dieser sichaufgelöst hat, noch zwei Pfund Kupferammoniak, wel«ches auf die bereits angegebene Art bereitet worden,hinzuthun; diese Flüßigkeit wird nach gehörigem Um«rühren verdickt und wie gewöhnlich gebraucht. Setztman das salpetersaure Kupfer an die Stelle des schwe«

67) Die Dampfkochöfen bieten zur zuverläßigern Darstellungder Dekvkte die -größten Vortheile dar. Man vergleicheKurrers Abhandlurag über Farbcndekokte mittelst des ding»ler'schen Dampfkochofen in Dingler's neuem Journal,3 Bd. S. 34 l.

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