tung widerspricht die allgemeine C-.füLrung der Färber,welche finden, daß die Wurzeln, gehörig getrocknet undsorgfältig vor Feuchtigkeit gefc -rt, sich verbessern,wenn man sie ein oder zwei Jahre lang selbst in gepul<vertem Zustande aufbewahrt.
sich in stischem Zustande, ohne der Verderbniß unterewerfen zu seyn, nicht leicht aufbewahren, vieiwenigcr indie Ferne verführen laßt, auch dürfte das Pigment beider Art, mit stischem Krapp zu färben, nicht so vollkom-men ausgezogen werden * als dieses bei dem gestampftenoder gemahlenen Krapp der Fall ist. Uebrigcns hat dieErfahrung uns noch den unverkennbaren Beweis geliefert,daß der Krapp durch ein gewisses Alter, indem er eineArt von Gähruug bestanden hat, an Reichthum des Farbe-stoffes eher gewinnt, als verliert.
Anhang der Herausgeber.
Um das wissenswürdigste über den Krapp zusammen-zustellen , reihen wir hier noch die Erfahrungen andrerSchriftsteller au, wcicke uns mit den Bestandtheile» desKrapps uud dessen Verhalten belehren,
Buchholz verdanken wir eine chemisch« Untersuchungder lusnrockucn Wurzel der Farbcrrethe; er zericgte 2200Theile derselben in folgende Bestandtheile:
782 Theile
süßen braunrotheir ins gelbe fallenden Er-traktivstvff,
I8o -
rothkraunen gumirten Stoff,
12 -
scharfen Ertraktivstoff,
24 -
rothes schmieriges Harz,
38 r
einer eigenthümlichen rvthbraunen Materie,die im Aether, Weingeist, den Oclenin ätzenden Kalilaugen, nicht aber imWasser aiislbSlich ist,