welches nach und nach z» Boden fällt und so lange fort-dauert als die Ausdünstung statt findet. Das 'othePigment scheint vorzüglich zur Entstehung dieses Fä»t-chcus beizutragen. Saussüre hat gezeigt, daß vüh-rend der Entstehung dieses Häutcheus in den Pflaizen-ertrakten, wozu Berührung der Luft erfordert werde,das Saucrstoffgas sich in Kohlensaure verwandle, daßsich zugleich, durch die genaue Vereinigung des in derSubstauz enthaltenen Sauerstoffes und Wasserstoses,Wasser bilde, und daß der Rückstand dadurch mehr .loh,lcnstoff überkommen habe; daher rührte eö, das inWatt's Versuchen diese Häutchen sich zum Theil aus-losten, und daß diese Auflösung braun war- Die rochenTheile verlieren ihre Auflösbarkeit, und braunen sichebenfalls durchs Kochen, ohne Einfluß der atmospläri-sche» Luft. Die Ursache dieser letzten Weränderunz istnoch nickt durch die Erfahrung ausqemittelt.
c) Das dadurch erhaltene Crtrakt ist von dAkel-brauner Farbe und löst sich nur zum Theil im Wasser,welches dadurch eine bläulichte Farbe annimmt.
d) Wird der Aufguß einige Tage hindurch in eiremoffenen Gefäße digerirt, welches so hoch ist, daß tie inDämpfe verwandelte Flüßigkeit wieder herabflicßcn kann,so setzen sich dunkelbraune Häutchen ab; die Flüßigkeiterscheint von bräunlichter Farbe, und die Häutchcu lösensich schwer auf.
o) Die schwefelsaure Thonerde (Alaun) bild;t indem Ausguß eine» braunrothen Niederschlag, dei ausHäutchen besteht; die überstehende Flüßigkeit erscheintvon braunlicht - gelber Farbe.
f) Die kohlensauren Kalicn schlagen aus der InternFlüßigkeit einen blutrothcn Lak nieder, der dunkler oderHeller erscheint, je nachdem man mehr oder weiigerschwefelsaure Thonerde angewendet hat. Auf diese Artläßt sich ein dunkelrvther Lak darstellen, welcher «der,hinsichtlich seines Glanzes, dem Cochenille - Lak weit