Band 
Zweiter Band.
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worauf die Stücke sogleich aus der Farbbrüke genom,men, und so bald als möglich in fliessendem Wasserausgewaschen werden sollen. um zu Verbindern. daßsie, welches sonst leicht geschieht, nicht fleckig wer,den. Wenn das Auswaschen vorbei ist, so müsse» dieStücke in Kleyenwasser (welches einen Theil des

bis 6o° Reaumür nicht übersteigen. Ist man im Verlaufder sortbaurcndcn Färbung bis zur zttn Stunde nach Cr-svrdcruiß der zn färbenden Waare einer starken Hitze be»nöthigt, so geschieht die Vermehrung, derselben ebcn-allsin langsam steigender Gradatio». In allen Fällen läßtman das Krappbad bei dergleichen Artikeln nicht gerneüber drei Minute» kochen, jedoch macht die Türkischrvth-särberci hieven eine Ausnahme. Andre Artikel erfordernim Gegentheil keine so starke Hitze, und man färbt insteigender Temperatur bis zu q; und 50" Reaumür beieiner Verwcrlung von ein bis ein und eine halbe Stundeim Krappbadc. Es würde den Raum dieser Blätter ubcr,schrcilcn, wenn wir bei jedem Artikel die spezielle Be-handluirg im Krappbade angeben wollten; das Ge-agtedürfte hinreichend scpn , um den Leser in den Stand zusetzen, sein eigener Führer zu seyn. Wir glauben hier nurnoch bemerken zu müssen, daß Herrn Bancrofre Anga-be von der erforderliche» Wärme, wenn derselbe sagt: so«arm, daß mau die Hand noch erleiden kann;sehr unzureichend ist, weil manche, Hand w niger HitzealS eine andere ertragen kann, und überhaupt das Gefühleinzelner Individuen keine Norma abgeben kann, da dieEmpfindung der Hände durch immerwährendes Ans-'efteuin der Wärme sehr schwach wird. Diese vvn Herrn Ban-croft angegebene Art, die Temperatur zu bestimmen,möchte unter verschiedenen Händen bei ein und derselbenDruckbeitze, so wie bei gleicher Quantität Krapp, sehrverschiedene Resultate veranlassen.