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Menge bei Kurdar und an andern Orten bei Smyr,«a, so wie auch auf Cypern, von woher tu, Jahr,760 Herr Berti«, frarrzisischer Minister, eine großeMenge Vamen kommen ließ, aus welchem seitdem al,ler Krapp in der Provence erzeugt wurde. Seine Wur»zeln haben zwar weniger Fleisch (Parenchyma) als diedes Serländischen; aber sie geben eine etwas glänzen,
alt werden läßt, und also mehr unzeitig einärndtet. DieArt, wie man bei dem Trocknen in der Levante verfährt,trägt ohne Zweifel auch zur Güte des Alizari bei. Indiesen Ländern trocknet man dasselbe an der freien Luft,und dieses läßt sich auch leicht in einem Lande thun, woeine so heitere Temperatur und wo die Luft so äußerstrein und trocken ist. In unsern feuchten Gegenden hinge-gen wird man genöthigt, seine Zuflucht zu den Darrstube»zu nehmen, wo sich aller Rauch mit den heißen Dünste»tu die Wurzel ziehe» und darin einen Ruß absetzen kann,der daS Pigment verunreiniget. Es ist vielleicht aberauch möglich, daß das Alizari und unser Krapp, ungeachtetaller Vorsicht bei der Kultur und Austrocknung, dennochnie ein gleiches Produkt geben können, weil sich zwischendiesen beiden einander so ähnlichen Pflanzen eben eine sol-che Verschiedenheit als zwischen europäischen und Angora-ziegen finden kann. Vielleicht rührt aber auch die hervor-stechende Güte des Alizari daher, daß seine Stengel zä-rter find und deswegen gute und saftige Wurzeln treiben.In diesem Falle würden mehrere unserer einheimischenPflanzen aus der nämlichen Familie dessen Stelle mitVortheil vertreten können. Unter diese Klasse konnte mannun vorzüglich das gelbe und weißblättcrichte Labkraut(Gallium verum, Gallium mellago) rechnen. Diese bei-den Pflanzen finden sich häufig an der Küste von Poitouin Frankreich. Ferner, der Krapp auf beiden Rückseitender Alpen, welcher unter dem Namen Rubia (Lavis Tau-rieasum) in der Botanik bekannt ist.