Band 
Zweiter Band.
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Wünschte vielleicht Hr. Papillo n, durch diese Zu,sätze seinem Verfahren einigen Schein von Neuheitv-er Eigenthümlichkeit zu geben, wodurch sie ei,mr Belohnung würdiger würde? 105 )

Zu Ronen wird das drin bis zubereitet, indemman 25 oder Pfunde Schaafmist mehrere ?age langIn einer Sodalauge weichen läßt, die viergrädig ist ,und nachmals bis auf vierzig Galionen verdünnt wird;nachdem der Mist mit der Hand zerdrückt und zerbro,chen worden, wird er mit der Fiüßigkeit durch denBoden einer kupfernen, mit zahlreichen kleinen Oeff«nungen durchlöcherten Pfanne in einen Zuber geleitet,der zwölf und ein halb Pfund fettes Oel (Kuile prasse)enthält. In diesem Zuber werden das Oel und derMist durch hinlängliches Umrühren mit der kange unduntereinander wohl vermischt, und in diese Mischung,welche Nur halb so viel Oel als Herr Papillon vor,schreibt, enthalt, werden die 100 Pfund Baumwolle

ringe,

*05) Dieses dürfte wohl errathen seyn. Manchmal ist manin den Färbereien nnd Druckereien in dem Besitz von gu-ten Vorschriften zur Darstellung einer Farbe, aber dem,der solche darstellen soll, fehlt es gewöhnlich an den hiczngehörigen Kenntnissen oder Fertigkeiten. Nun kommt einZweiter, der uebst der Vcrfahrungsarr auch die Geschick-lichkcit besitzt, die Farbe nach Wunsch des Fabrikantenoder Färbers darzustellen. Hier tritt nun sehr häufig derFall ein, daß letzterer, um seinem Verfahren mehr Wich-tigkeit zu geben, oft seiner Vorschrift noch Materialienhinzufügt, die nicht in entferntester Hinsicht zur Errei-chung des Zwecks beitragen, sondern demselben oft mehrschädlich werden, wie es hier mir dem Zusatz der Eckwc-felsäurc der Fall seyn muß.