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Zweiter Band.
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Zwischen dieser weißen und der darauf folgendenGallus tunke pflegt man zu Neuen drei Salztunkenund eine Reinigungs, Operation vorzunehmen.

Bei der ersten Tunke (genannt Premier- sei > wer,den 24 Gallonen zwei und ein halb grädiger Sodalau»ge in einem Zuber mit dem Ueberreste der weißenTunke vermischt; mit dieser Mischung wird die Baum»wolle getränkt und dann getrocknet, wie bei der vorge»henden Operation.

Bei der nächstfolgenden (seconä. sei genannt)wird der Ueberresi obiger Tunke mir 24 Gallonen drei»grädiger Sodalauge vermischt und die Baumwolle dar»«in geraucht und getrocknet, wie oben.

Bei der dritten (rroisieme - sei genannt) wird derRest der vorhergehenden Tunke mit 24 Gallonen dreiund ein halb grädiger Sodalauge vermischt und damitdie Baumwolle getränkt und getrocknet, wie zuvor.Der Ueberrest dieser Tunke, Sikioa genannt, wird zumGebrauche der Glänzungsvperation aufbewahrt.

Bei der Reinigungsoperation ( degraissage ge»nannt) wird die Baumwolle eine Stunde lang inlauwarmes Wasser eingetaucht, dann mit den Handenausgerungen und nachmals in fließendem Wasser aus»gewaschen, um das überflüßige oder nicht verbundeneOel zu beseitigen, von welchem man fürchtet, daß esdie gleiche Anlegung oder gleichförmige Wirkungder nachfolgenden Gallustunke hindern, und dadurchdie Farbe beim Färben ungleich machen mochte. Nachdiesem Waschen wird die Baumwolle zuerst in freierLuft und nachmals in Stubenhitze getrocknet.